Das Unternehmerportal der Berliner Volksbank
Leben

Start-ups in Berlin: Zehn nachhaltige Ideen aus der Gründerszene

FOTONACHWEIS
© denisismagilov - stock.adobe.com

Weg von den Plastik-Wegwerf-Windeln – das wünschen sich viele Eltern. Die waschbaren Alternativen sind jedoch mit Aufwand verbunden. Deshalb gibt es dank der Künstlerin und Gründerin Ayumi Matsuzala nun mit Dycle ein Start-up, das biologisch abbaubare Windeln anbietet. Nach Gebrauch wird das Material zu Humuserde kompostiert, darauf werden Bäume gepflanzt, die Material für neue Windeln oder Obst für Babybrei liefern: ein natürlicher Kreislauf. Nach einem erfolgreichen Testlauf sollen nun Low-Tech-Maschinen entwickelt werden, die kleine Regionen mit Windeln versorgen. Weitere Infos finden sich hier.

Ein Proteinlieferant der anderen Art stammt vom Berliner Start-up Bearprotein: Die Snacks werden aus dem Mehl getrockneter Grillen zubereitet und enthalten neun Aminosäuren, Mineralstoffe und satte 60 Prozent Eiweiß. Bisher gibt es die Geschmacksrichtungen Apfel-Zimt und salzige Schokolade. Zur Website des Start-ups geht es hier.

In Asien machten sie es vor: Luxuriöses Wohnen für wenig Geld. Nun bringt Gründer Dennis Prinz den Trend mit dem Start-up Robinhood Berlin nach Neukölln. Die Idee: In besonderen Wohngemeinschaften mit Swimmingpool, Außenbereich und 5-Sterne-Interieur teilen sich die Mieter alle Räume bis auf kleine stylische Pods zum Schlafen und Verstauen der persönlichsten Habseligkeiten. Und das Ganze für etwa 400 Euro Miete im Monat. Dennis Prinz sammelte bereits unternehmerische Erfahrungen mit seinem Coworking-Space Enklave (ebenfalls in Neukölln). Gemietet werden die Pods per App. Der Andrang ist groß. Weitere Infos finden Sie hier.

Replace Plastic ist ein innovatives Start-up, das nicht aus Berlin stammt. Da es sich dem Umweltschutz verschrieben hat, könnte Berlin aber Trendsetter für die Nutzung des Angebots werden. Die Idee: Wer im Supermarkt verzichtbare Verpackungen vorfindet, scannt per App den Barcode des Produktes ein und teilt dem Hersteller mit, dass er doch bitte plastikfreie Alternativen entwickeln soll. Durch die Menge solcher Eingaben und das wachsende Bewusstsein der Nutzer, möglichst plastikfrei zu kaufen, werden die Firmen zu einem Umdenken motiviert. Weitere Infos finden Sie hier.

Auch das bereits 2016 gegründete Start-up Halm hat dem Plastik den Kampf angesagt. Weltweit werden täglich drei Milliarden Plastikstrohhalme weggeworfen. Das Angebot von Halm: Trinkhalme aus Glas. Gut zu säubern und splitterfest. Die Idee dürfte sich rentieren. Die EU verbietet nach und nach zahlreiche Einweg-Plastikprodukte. Halm hat jetzt schon die Alternative. Zur Website der Firma gelangen Sie hier.

Weitere interessante Neugründungen in Berlin sind Mushlab (hochwertiger, wohlschmeckender Fleischersatz aus Pilzen), Tourlane (individuelle Reiseberatung), Kolonne Null (alkoholfreier Wein und Sekt), Matchbase (Vernetzungs-App für Freizeitkicker) sowie diverse Anbieter von E-Tretrollern. Mehr Infos dazu finden sich beim Berliner Stadtteilportal Qiez.

 

(Quelle: www.qiez.de)