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Stellenanzeigen richtig schalten: So sollten KMU Jobbörsen effektiv nutzen

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In Zeiten des Fachkräftemangels wird es für Unternehmen immer wichtiger, einen guten Zugang zu potentiellen Mitarbeitern zu finden. Hilfreich ist ein Vorgehen, das sowohl reichweitenstarke Portale als auch regionale und fachspezifische Börsen in die Bewerbersuche einbezieht. Natürlich haben Jobportale wie Stepstone oder Monster eine besonders große Reichweite. Allerdings rutschen die Anzeigen gerade kleiner Firmen auch sehr schnell nach unten und werden von Interessierten dann kaum noch gefunden.

Nutzen Sie mehrere Portale gleichzeitig

Selbst wenn Sie kostenpflichtige Anzeigen-Pakete bei den jeweiligen Portalen buchen, sind Ihre Stellenanzeigen nur für einen gewissen Zeitraum besser sichtbar. Von daher sollten immer mehrere Jobportale bespielt werden. Welche Sie auswählen, hängt natürlich auch von der Art der Stelle und des Unternehmens ab. Generell ist aber immer eine Mischung aus großen Portalen, regionalen Börsen und Fachplattformen zu empfehlen.

Attraktiv für den Mittelstand ist zum Beispiel Jobware, eine Börse für alle Branchen, deren Anteil an mittelständischen Unternehmen bei 70 bis 80 Prozent liegt. Die personellen Schwerpunkte bilden Fachkräfte, Führungskräfte sowie Hochschulabsolventen. Rein auf Mittelständler spezialisiert hat sich das Portal Yourfirm. Auch hier werden vor allem Fach- und Führungskräfte gesucht. Die Branchenschwerpunkte sind Maschinen- und Anlagenbau, Automobil- und Fahrzeugbau, Elektronik/Hightech/Optik, IT/Internet/Telekommunikation.

Auswahl nach Branchen

Das 2003 von der Universität Hamburg gegründete Stellenwerk wird zu 80 Prozent von Mittelständlern aller Branchen genutzt, die hier vor allem nach Hochschulabsolventen, Werkstudenten, Praktikanten und Hilfskräften suchen. Auf jeden Fall sollten Sie den Regio-Jobanzeiger kennen. Dieses Jobportal betreibt aktuell 74 regionale Stellenmärkte in Deutschland und 16 in Österreich. Interessant ist außerdem die Meta-Suchmaschine Kimeta. Hier werden andere Jobportale, Karriereseiten und Stellenangebote von Unternehmen ausgewertet. Der Anteil von Mittelständlern liegt ebenfalls bei 80 Prozent. Die personellen Schwerpunkte liegen bei Vertrieb, Marketing und Sales sowie bei Ingenieuren. Die Branchenschwerpunkte sind Automotive, IT, Logistik, Bau, Pharma.

Alternativ gibt es auch Portale, auf denen sich Stellensuchende selbst vorstellen. Wer ein wenig Zeit investiert, findet unter Umständen hier die passenden Bewerber für das eigene Unternehmen. Ein für Mittelständler interessantes Beispiel ist etwa  https://www.stellenmarkt.de/stellengesuche.php. Empfehlenswert sind in dieser Hinsicht auch Karriere- und Businessnetzwerke wie Xing und LinkedIn.

Weitere Infos und Anregungen finden Sie unter www.jobboersencheck.de

(Quelle: www.marktundmittelstand.de)