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Aufbewahrungsfristen: Diese Unterlagen dürfen Sie im neuen Jahr entsorgen

FOTONACHWEIS
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Grundsätzlich gilt: Geschäftsbücher, Inventare, Bilanzen und sonstige zu führende Bücher müssen Sie zehn Jahre lang aufbewahren. Ganz gleich, ob diese in Papierform oder digital vorliegen. Für empfangene oder abgesandte Handels- und Geschäftskorrespondenz gilt eine Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren. Nicht aufbewahrungspflichtig sind Kalender sowie Arbeits- und Fahrberichte, Angebote, die nicht zu einem Auftrag geführt haben, oder Halbjahresbilanzen. Wichtig: Für Jahresabschlüsse, Bilanzen, Lageberichte und Inventare gibt das Kalenderjahr der Erstellung den Ausschlag. Das heißt: Wenn Sie Ihren Jahresabschluss für 2007 erst 2009 erstellt haben, dürfen Sie Ihn erst zum 01.01.2020 entsorgen. Und: Die Aufbewahrungsfrist für Verträge startet erst nach dem Ende der Vertragsdauer. Beachten Sie außerdem, dass die zehnjährige Aufbewahrungsfrist bestandskräftige Steuerbescheide voraussetzt. Haben Sie Einspruch eingelegt oder einen vorläufigen Steuerbescheid erhalten, verlängert sich die Frist entsprechend.

Unterlagen, die bis zum 31.12.2012 erstellt wurden, und nun entsorgt werden können:

  • Schriftwechsel und Geschäftsbriefe
  • Versicherungspolicen (nach Ablauf)
  • Finanzberichte
  • Betriebsprüfungsberichte
  • Jahresabschlusserklärungen
  • Angebote mit Auftragsfolge
  • Bankbürgschaften und Darlehensunterlagen
  • Exportunterlagen
  • Lohnkonten
  • Mahnbescheide
  • Geschenknachweise
  • Kalkulationsunterlagen

Unterlagen, die bis zum 31.12. 2008 erstellt wurden, und nun entsorgt werden können:

  • Jahresabschlüsse
  • Buchungsbelege, also beispielsweise Ausgangs- und Eingangsrechnungen, Kassenzettel, Lieferscheine
  • Quittungen
  • Kontoauszüge
  • Jahresbilanzen
  • Inventare
  • Kassenberichte
  • Kredit- und Steuerunterlagen
  • Prozessakten

Beachten Sie bitte auch die Dokumentationspflichten beim Mindestlohn.

(Quelle: www.impulse.de)