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Smart Office: Mit diesen IoT-Technologien senkt ein Berliner Bürokomplex Kosten

FOTONACHWEIS
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Kosten senken und das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern – das sind die Ziele von Smart-Office-Technologien. So sollen im Bürogebäude „Cube“ sämtliche relevanten Daten aus dem Bürokomplex und seiner Nutzer werden in einer Zentrale gesammelt, analysiert und bewertet. Im Bürokomplex  „Cube“ soll lernende Software in Verbindung mit Big-Data-Analysen den Haustechnikern vorschlagen, wie sie den Einsatz der Gebäudetechnik verbessern können. Anschließend wird die Steuerung einzelner Prozesse so angepasst, dass ein rundum bedarfsgerechtes Gebäudemanagement entsteht.

Bedarfsgerechte Steuerung

So wird beispielsweise per Sensoren-Tracking ermittelt, wie viele Menschen sich in einem Raum befinden. Entsprechend werden Kühlung, Heizung und Belüftung reguliert. Befindet sich keine Person im Raum, wird das Licht ausgeschaltet. Auch die Buchung von Smartphone-Ladestationen, die Bereitstellung von Konferenzräumen oder das Parkplatzmanagement können durch eine smarte Vernetzung optimiert werden und die Kosten senken. Zentral dafür ist eine gewerkeübergreifende Kommunikation der Gebäudetechnik auf Basis einer selbstlernende und sich selbst optimierenden KI im Zusammenspiel mit vernetzter Sensorik. Eine zusätzliche Herausforderung ist dabei der Schutz personenbezogener Daten.

In dem Berliner Bürokomplex „Cube“ wird es rund 3.750 Sensoren geben. 2019 soll er fertiggestellt werden.