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Exportfinanzierung durch Akkreditive: Darauf sollten Sie achten

FOTONACHWEIS
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Akkreditive sind sinnvoll und hilfreich. In der Theorie springt die Bank ihres Kunden im Ausland ein, wenn dieser die Rechnungssumme für gelieferte Waren nicht oder nicht vollständig und fristgerecht bezahlt. In der Praxis geht es jedoch häufig ums Kleingedruckte. Damit die Garantie tatsächlich besteht, müssen alle Bedingungen exakt erfüllt sein. Bereits kleine Fehler in den Dokumenten gefährden den Anspruch auf Gewährleistung. Die zehn häufigsten Ursachen für möglicherweise ungültige Akkreditiv-Dokumente listet das Online-Magazin „Markt und Mittelstand“ in einem aktuellen Beitrag auf. Dazu zählen auf der Hand liegende Fehler wie das Nicht-Einhalten des spätesten Liefertermins oder ein zu spätes Einreichen der Dokumente. Auch eine fehlerhafte Warenbeschreibung oder abweichende Angaben in verschiedenen eingereichten Dokumenten können den Garantieanspruch durch die Bank des Importeurs gefährden. Ebenfalls problematisch sind fehlerhafte oder gar nicht aufgeführte Lieferbedingungen. Dabei können bereits kleine Ungenauigkeiten seitens der Gläubiger-Bank als Fehler interpretiert werden. Dazu gehören auch falsche Schreibweisen von Personen- oder Firmennamen.

(Quelle: www.marktundmittelstand.de)