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Erwartungen rund um den Job: So denkt die Generation Z

FOTONACHWEIS
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18- bis 24-Jährige sind nicht so selbstbewusst, wie manchmal beschrieben wird. Zwar kennen die Berufseinsteiger ihre Stärken, in vielen Standard-Situationen sind sie aber eher unsicher.

Das geht aus der World-of-Work-Studie des Jobportals Monster.de hervor, für die mehr als 1.000 Voll- und Teilzeitbeschäftigte von 18 bis 64 Jahren befragt wurden.

Demnach ist die GenZ offen für Hilfe: Mentoren oder Coaches spielen bei den 18- bis 24-Jährigen eine große Rolle.

Fast jeder Dritte hätte gern einen Mentor

So sagen beispielsweise 31 Prozent, dass sie gerne einen Mentor im Job hätten, aber noch keinen gefunden haben – bei der Generation Y waren es noch 18 Prozent, bei der Generation  X sogar nur elf Prozent.

Weitere 53 Prozent der GenZ wünschen sich eine solche Unterstützung, wissen aber nicht, wo sie nach dieser suchen sollen.

Selbstbewusstsein nur teilweise ausgeprägt

Weitere Ergebnisse der Studie: 56 Prozent fühlen sich selbstbewusst genug, um nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, und 49 Prozent sagen, sie sind ausreichend selbstbewusst für ein Gespräch über eine Beförderung, also den nächsten Karriereschritt.

Auch das Selbstbewusstsein, neue Ideen anzubringen und zu verteiden, ist bei den meisten 18- bis 24-Jährigen vorhanden: 68 Prozent sehen hier wenige Schwierigkeiten.

Allerdings fühlen sich 41 Prozent nicht selbstbewusst genug, in Meetings ihre Meinung zu äußern.

Gleichberechtigung im Job ist selbstverständlich

Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der GenZ ist der Ansicht, dass Frauen und Männer gleich behandelt werden – bei der GenY sind es nur 38 Prozent.

Durchschnittlich denken auch weniger Vertreter der GenZ (41 Prozent), dass Frauen härter als Männer für Anerkennung oder eine Beförderung arbeiten müssen als z.B. die etwas älteren Millennials (51 Prozent).

Abwechslung und Veränderung zählen im Job

Das dritte Themengebiet ist der Jobwechsel: Gesetzt den Fall, man würde einen neuen Job suchen – die Generation Z würde sich am ehesten für einen ganz anderen Job in einer anderen Firma oder Branche entscheiden (36 Prozent).

Nur 16 Prozent würden gerne einen ähnlichen Job in einer anderen Firma übernehmen. Und nur acht Prozent würden gerne bei ihrem jetzigen Arbeitgeber bleiben und dort einen anderen Job machen.

Wichtig ist den jungen Erwachsenen auch der persönliche Einfluss, den sie im Job haben. Sieben von zehn Befragten bevorzugen Unternehmen, bei denen sie etwas verändern können – eine ähnlich hohe Zahl wie bei den anderen Generationen.

Sie möchten also nicht nur sich selbst verändern, sondern präferieren auch ein Umfeld, in dem sie etwas bewirken können.

Die beliebtesten Job-Tipps der GenZ für die kommende Generation

Alle Teilnehmer der World-of-Work Studie wurden gebeten, aus einer Reihe von Job-Tipps ihre Favoriten auszuwählen. Die drei Favoriten der GenZ sind:

  1. Behandle andere so, wie du auch behandelt werden möchtest.
  2. Strebe nach der idealen Work-Life-Balance.
  3. Work hard, play hard.