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Wissensmanagement: So schützen Sie Ihr Unternehmen vor Datenverlust

FOTONACHWEIS
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Know-how, das für die Abläufe im Unternehmen entscheidend ist, sollte möglichst nicht allein bei einem einzigen Menschen gebündelt sein. Wird dieser nämlich schwerwiegend krank oder steigt aus der Firma aus, bekommen Sie Probleme. Auch ist es nicht optimal, wenn ältere Fachkräfte kurz vor dem Ruhestand stehen, ohne ihr Wissen umfassend weiterzugeben. Ebenfalls problematisch: Nur Sie als Chef wissen über die wichtigsten Prozesse in Ihrer Firma Bescheid und können so gut wie nichts delegieren. Sie als Chef sollten nicht allein alles wissen – vielmehr sollten Sie wissen, wer was weiß und wofür dieses Wissen benötigt wird. Anders formuliert: Wissensmanagement fängt da an, wo Sie das Know-how Ihrer Firma identifizieren und sowohl einzelnen Mitarbeitern als auch typischen oder weniger typischen Abläufen Ihres Betriebes zuordnen. Handelt es sich um Methoden- oder Beziehungswissen? Geht es um technisches Know-how oder alleinigen Zugriff auf bestimmte Datensätze?

Fragen Sie den Wissenstransfer ab

Wenn Sie herausfinden wollen, wo Prozesse haken, weil der eine oder andere Mitarbeiter nicht über das nötige Know-how verfügt, können Sie einfach danach fragen. Entsprechende kostenlose Fragebögen halten beispielsweise das Institut für Angewandte Arbeitswissenschaftenoder das Frauenhofer IPK (Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik) bereit. Wenn Sie feststellen, dass der Wissenstransfer zwischen Mitarbeitern und Abteilungen nicht optimal funktioniert, sollten Sie konkrete Ziele formulieren. Auch hierzu finden Sie hilfreiche Tipps beim Frauenhofer IPK oder dem Institut für Angewandte Arbeitswissenschaften. Außerdem finden unter den oben angegebenen Links ausführliche Hinweise, wie sie das intellektuelle Kapital Ihres Unternehmens effizient und nutzbringend organisieren und beispielsweise ein individuelles Lernmanagement-System und entsprechende Kontrollen implementieren.

Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/