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Kommunikation: Junge und alte Arbeitnehmer reden aneinander vorbei

FOTONACHWEIS
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Der Altersdurchschnitt deutscher Arbeitnehmer steigt. Das verändert die Kommunikation am Arbeitsplatz: Jeder zweite Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 Jahren klagt über Schwierigkeiten, mit Kollegen aus anderen Altersgruppen zu kommunizieren.

Das geht aus dem Randstad Arbeitsbarometer hervor, für den mehr als 400 Arbeitnehmer befragt wurden.

Demnach sieht weniger als ein Viertel der über 45-jährigen Befragten Kommunikationsschwierigkeiten mit anderen Generationen.

Berufseinsteiger haben weniger Probleme als bis 34-Jährige

So viele Befragte, gestaffelt nach Altersstufe, benannten in der Studie Kommunikationshürden zwischen den Altersgruppen am Arbeitsplatz:

  • 25 bis 34 Jahre: 48 Prozent
  • 18 bis 24 Jahre: 42 Prozent
  • 35 bis 44 Jahre: 35 Prozent
  • 45 bis 54 Jahre: 23 Prozent
  • 55 bis 67 Jahre: 19 Prozent

Generationen haben unterschiedlichen Themen und Prioritäten

Ein Grund könnten die unterschiedlichen Themen der Generationen sein, meint Petra Timm, Director Group Communications Randstad Deutschland: „Manchmal könnte man sogar meinen, sie sprechen unterschiedliche Sprachen: Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Influencer, mobile first – für manche ältere Arbeitnehmer sind das Bücher mit sieben Siegeln.“

Außerdem setzten die unterschiedlichen Generationen oft unterschiedliche Prioritäten, zum Beispiel bei der Trennung von Beruflichem und Privatem.

Gezielt Weiterbildungen anbieten

Petra Timm: „Unternehmen können gezielt auf Weiterbildungen im Digitalbereich und Teambuilding-Maßnahmen im Zwischenmenschlichen setzen, damit Arbeitnehmer aus allen Altersgruppen wirklich an einem Strang ziehen und die Bedürfnisse und Betrachtungsweise des anderen verstehen.“