Das Unternehmerportal der Berliner Volksbank
Leben

Autoreifendruck: Das sollten Sie wissen

FOTONACHWEIS
© maho - fotolia.com

Prinzipiell genügt es, den Reifendruck alle Vierteljahr zu testen. Besonders sorgsame Autobesitzer tendieren schon einmal zu monatlichen oder sogar noch häufigeren Kontrollen. So oder so: Vor langen Fahrten und wenn das Auto stärker beladen wird, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Prüfung des Reifendrucks. Welchen Luftdruck Vorder- und Hinterräder Ihres Wagens haben sollten, entnehmen Sie den Angaben im Tankdeckel. Bei manchen Modellen finden Sie die Angaben auch im Türrahmen der Fahrerseite. Dabei können Sie die angegebenen Maße problemlos um 0,1 oder 0,2 bar überschreiten. Vermutlich stellen Sie dann fest, dass die Federung Ihres Autos härter wirkt, während sich gleichzeitig die Lenkbarkeit verbessert.

Die Nachteile zu geringen Luftdrucks in Ihren Autoreifen

Luftdruckmangel in Autoreifen bringt eine Reihe von Problemen mit sich. Ökologisch wie ökonomisch weniger günstig ist der erhöhte Spritverbrauch. Außerdem begünstigt zu wenig Luftdruck den Verschleiß der Autoreifen. Gefährlich ist der von außen nicht sichtbare Verschleiß im Inneren des Reifens, der Unfälle nach sich ziehen kann. Auch verschlechtert sich die Lenkbarkeit Ihres Autos, wenn der Luftdruck in den Reifen zu gering ausfällt.

Was Sie außerdem wissen sollten

Messen Sie den Luftdruck stets bei kalten Reifen. Erwärmte Luft dehnt sich aus und verursacht im Falle einer Reifendruckmessung Angaben, die rund 0,3 bar höher sind, als der tatsächliche Wert. Bei längeren Fahrten auf der Autobahn und schwerer beladenen Fahrzeugen sollte der Reifendruck ohnehin um 0,2 bar höher liegen als für den Normalfall angegeben.

Weitere Tipps rund um Ihre Autoreifen

Quelle: R+V Versicherung