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Shoppen: So sehen Verbraucher die Einkaufswelt der Zukunft

FOTONACHWEIS
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Einkaufen im Jahr 2030: 62 Prozent der Deutschen meinen, dass es in Zukunft durch neue Technologien mehr individuelle, maßgeschneiderte Produkte für Kunden geben wird, etwa durch 3D-Druck.

Das hat eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben.

Demnach würden Produkte zukünftig vermehrt „on demand“ oder in Kleinserien im Laden produziert und nicht mehr im Lager bereitgehalten werden.

Mehr Showrooms, mehr Virtual Reality

Laut Umfrage glauben außerdem 56 Prozent der Befragten, dass Ladengeschäfte zukünftig stärker als Showrooms dienen werden, in denen die Produkte getestet werden können, ehe der Verbraucher sie dann im Online-Shop des Händlers bestellt.

47 Prozent sind der Meinung, dass Waren auch per Virtual Reality im Laden angeboten und getestet werden können. Daran, dass stationäre Läden im Jahr 2030 dank digitaler Technologien durchgängig geöffnet sein werden, glauben 55 Prozent der Befragten.

Bargeldloses Einkaufen, smarte Produktnachbestellung

An das Einkaufen ohne Bargeld sowie ohne Kassen und Anstehen glauben 54 beziehungsweise 53 Prozent. Dieses Zukunftsszenario wird schon heute in Läden erprobt.

Ebenfalls mehr als jeder Zweite (51 Prozent) denkt, dass 2030 aufgebrauchte Produkte im Haushalt einfach ohne weiteres Zutun nachgeliefert werden, beispielsweise dank smarter Haushaltsgeräte wie Mülleimer, Kühlschrank oder Waschmaschine.

An Verkaufsshops ohne Ladenpersonal glaubt jeder Dritte. So sagen 35 Prozent, dass künftig digitale Assistenten beraten werden. 33 Prozent meinen, dass Verkaufsroboter Kunden durch den Laden führen werden.