Berliner Volksbank | UnternehmerAkzente
Das Unternehmerportal der Berliner Volksbank
Arbeiten

Die richtigen Werbegeschenke: Darauf sollten Sie achten

FOTONACHWEIS
© Brun-nO - Pixabay

Im digitalen Zeitalter können Geschenke zum Anfassen besondere Freude machen. Ob ein kleiner Beutel mit Süßigkeiten, der allseits bekannte Kugelschreiber, Notizbücher oder Einkaufstaschen – nicht nur große Firmen setzen zu Werbezwecken auf kleine Aufmerksamkeiten. Dabei machen sie sich aber oft zu wenig Gedanken über wesentliche Fragen zum Werbegeschenk. Was ist seine Kernaussage? Welche Botschaft vermittelt es? Wofür kann es der Kunde verwenden? Und natürlich auch: welches Budget wollen wir dafür zur Verfügung stellen?

Hochwertig und nachhaltig

Werbegeschenke repräsentieren die Firma. Je nach Unternehmen sollten Sie daher eher auf bodenständige oder kreative Produkte setzen. So oder so ist es wichtig, dass der Kunde für sich einen Nutzen in dem Werbegeschenk sehen kann. Über Süßigkeiten freuen sich viele, vor allem, wenn es sich dabei um gesündere Alternativen zu den üblichen Gummibärchen handelt. Seit ein paar Jahren beliebt sind beispielsweise Energiebällchen. Kugelschreiber und Jutebeutel kann man eigentlich immer gebrauchen und auch Notizbücher, USB-Sticks oder Powerbanks erweisen sich für die meisten Kunden als nützlich. Wichtig ist, dass die Artikel nicht nur ansprechend aussehen, sondern auch tadellos funktionieren. Schließlich stehen sie für die Qualität Ihres Unternehmens und sollen dem Kunden das Gefühl einer für ihn sinnvollen Partnerschaft vermitteln. Dabei wird auch nachhaltig immer wichtiger. Umweltschutz und faire Produktionsbedingungen sind längst keine randständigen Themen mehr. Billigprodukte, die unter fragwürdigen Bedingungen in Südostasien hergestellt wurden, schaden dem Image Ihrer Firma heutzutage mehr, als vor ein oder zwei Jahrzehnten.

Wie teuer sollte ein Werbegeschenk sein?

Seit etwa acht Jahren stagniert der Umsatz mit Werbeartikeln. Eine Ursache dafür dürfte in der Vorsicht liegen, die viele Unternehmer mit Blick auf Compliance-Regeln an den Tag legen. Aus Angst in Korruptionsverdacht zu geraten, backen sie lieber kleine Brötchen. Dabei gelten gelegentliche Werbegeschenke mit einem Wert unter 50 Euro als „kleine Aufmerksamkeiten“ und damit als unproblematisch. Fiskalisch ist die Grenze von 35 Euro pro Geschenk relevant. Liegt der Wert pro Geschäftspartner und Jahr über diesem Betrag, können Sie als Unternehmer Ihre Kosten nicht als Betriebsausgaben vom Gewinn abziehen. Dafür existiert jedoch eine Aufzeichnungspflicht, die erst entfällt, wenn die Werbegeschenke weniger als 10 Euro pro Kunde kosten. Entsprechen beliebt sind bei deutschen Unternehmen Give-Aways unterhalb der Zehn-Euro-Marke. Für diesen Preis lassen sich bereits hochwertige Kugelschreiber und Feuerzeuge, ansprechende Süßigkeiten und Seedbombs oder attraktiv gestaltete Becher und Kalender erwerben.

Weitere Tipps zum Thema Werbegeschenke

7 Tipps, wie Sie Ihr perfektes Werbemittel wählen

Mit welchen Werbegeschenken Sie Kunden begeistern