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Prognose 2018: EU-Wirtschaft wächst so schnell wie seit zehn Jahren nicht mehr

FOTONACHWEIS
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Mit schätzungsweise 2,4 Prozent ist sowohl der Euroraum als auch die EU im Jahr 2017 so schnell gewachsen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das robuste Wachstum dürfte sich im Euroraum als auch in der EU mit 2,3 bzw. 2,0 Prozent fortsetzen.

Das geht aus der Zwischenprognose der Europäischen Kommission hervor.

Dynamische Konjunktur beflügelt Wachstum

Demnach wurden die Wachstumsprognosen für 2018 und 2019 für die EU seit November 2017 angehoben: Für 2018 von 2,1 auf 2,3 Prozent und für 2019 von 1,9 auf 2,0 Prozent.

Die Prognosen für 2019 beruhen auf der Annahme, dass die Handelsbeziehungen zwischen der EU-27 und dem Vereinigtes Königreich unverändert bleiben.

Zu verdanken habe man die positiven Progrosen der dynamischeren Konjunktur in Europa: Die Arbeitsmarktlage habe sich weiter verbessert und das Vertrauen Rekordhöhen erreicht. Außerdem seien Weltwirtschaft und Welthandel unerwartet kräftig belebt worden.

Wachstumstreiber für Investitionen: die starke Nachfrage, die hohe Kapazitätsauslastung und günstige Finanzierungsbedingungen.

Inflationsausblick gedämpft

Die Kerninflation (ohne Preise für Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel) dürfte laut EU-Kommission gering bleiben, da sich die Schwäche der Arbeitsmärkte nur langsam bessert und den Lohndruck in Grenzen hält.

2017 habe die Inflation im Euroraum bei 1,5 Prozent gelegen. Auf diesem Stand dürfte sie 2018 verharren, bevor sie sich 2019 auf 1,6 Prozent erhöht, so die EU-Kommission.