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Nebenan.de: Die Plattform, die Nachbarschaften in Berlin vernetzt

FOTONACHWEIS
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Es beginnt mit einem Zettel im Briefkasten: „Hallo liebe Nachbarn um den Körnerpark. Unsere Nachbarschaft vernetzt sich. Schon 272 Nachbarn sind dabei.“ Wer sich nun auf der Plattform registrieren will, gibt entweder den Zugangscode ein, den er in seinem Briefkasten gefunden hat oder nimmt seine Erstanmeldung vor, indem er sich mit seinem Personalausweis identifiziert. Schließlich soll jeder „Nachbar“ auf nebenan.de auch dort wohnen, sonst macht der Austausch keinen rechten Sinn.

Und um Austausch in allen möglichen Formen geht es bei der Plattform. Grob kann man das anhand der Rubriken auf nebenan.de skizzieren: „Veranstaltungen“, „Marktplatz“, „Gruppen“, „Postfach“ sowie „Deine Nachbarn“. Auf letzterer kann man die Profile anderer registrierter Nachbarn einsehen und sich über deren Interessen oder hilfreiche Fähigkeiten informieren. Die eine bietet WLAN an, der andere kann fotografieren und eine Dritte hat auf der Straße eine herrenlose Kuschelrobbe gefunden.

Vom Jumping-Dinner zur Pilates-Gruppe

Gegründet wurde nebenan.de 2015 von Christian Vollmann und fünf Mitgründern. Inoffiziell ging es schon 2013 los, als Vollmann ein kleines Nachbarschaftsportal nur für seine Straße entwickelte. Seitdem hat sich nebenan.de zu einem echten Renner entwickelt und wird in vielen Städten genutzt. Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Nutzer der Plattform. Da wird zusammen bei einem Jumping-Dinner getafelt oder eine wöchentliche Pilates-Gruppe gegründet. Die eine bietet Mathe-Nachhilfe an, der andere die letzten zehn Jahrgänge eines Oldtimer-Magazins. Per Mail kann man sich über anstehende Aktivitäten und Angebote informieren lassen und erhält einmal pro Woche einen übersichtlichen „Wochenrückblick“. Für Privatpersonen ist die Nutzung von nebenan.de kostenlos. Weitere Infos finden sich im Blog von nebenan.de.