Das Unternehmerportal der Berliner Volksbank
Leben

Auszeit – die wichtigste Zeit des Tages

FOTONACHWEIS
© Antonioguillem - fotolia.com

Es klingt banal: Wer Stress vermeiden will, braucht Pausen. Damit sind nicht in erster Linie das lange angestrebte Sabbatical und die monatelange Pilgerreise gemeint. Denn so befreiend und inspirierend solche großen Auszeiten sein können – entscheidend ist, wie Sie Ihren Alltag gestalten. Verfallen Sie trotz einer Weltumsegelung zurück im Job wieder in die alten Muster, kommt es schnell zum Jojo-Effekt und der Stress schlägt wieder in alter Härte zu.

Erholungsbedürfnis nicht ignorieren

Stress zu vermeiden besteht aus ganz unspektakulären Angewohnheiten. Dafür braucht es keine kalifornischen Strände, kein indisches Ashram und kein Selbstfindungs-Wandern im Himalaya. Tägliche kleine Pausen spielen für die Erholung von Körper und Geist die entscheidende Rolle. Wer jedoch wiederholt sein Erholungsbedürfnis ignoriert, spürt es irgendwann nur noch, wenn es zu spät ist. Außerdem fällt es im Stressmodus viel schwerer kreative Lösungen zu finden und gut durchdachte Entscheidungen zu treffen. Ein ausgeruhtes Gehirn ist weitaus weniger anfällig für einen Tunnelblick und den Rückgriff auf eingeschliffene Routinen.

Machen Sie es sich zur Angewohnheit, mehrmals am Tag runterzuschalten. Legen Sie Zeiten fest, an denen Sie nicht erreichbar sind. Essen Sie achtsam. Machen Sie einen kleinen Spaziergang. Atmen Sie ein paar Minuten bewusst. Auch Yoga-Übungen, Gymnastik oder Meditation können Sie durchaus in den Arbeitstag einbauen. Sehr hilfreich können Achtsamkeitsübungen sein. Mittlerweile werden in jeder größeren Stadt Kurse angeboten, die dabei helfen, aus dem Hamsterrad von Gedanken und Stressgefühlen heraus zu kommen. Am besten fängt man jedoch damit an, bevor man verlernt hat, abzuschalten. Und bremsen Sie sich nicht mit Rollenbildern aus: Männer müssen nicht rund um die Uhr ackern und Frauen müssen nicht mehrere Aufgaben nahezu gleichzeitig erledigen.

Weitere Tipps und Infos

Studie „Entspann dich, Deutschland“ der Techniker Krankenkasse

So machen Sie richtig Pause

(Quelle: Wiwo)