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Immer müde am Morgen: Prüfen Sie Ihre Einschlafgewohnheiten

FOTONACHWEIS
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Gehören Sie zu den Menschen, die sich morgens besonders zerknautscht fühlen? Können Sie sich kaum noch darin erinnern, wann Sie das letzte Mal ausgeruht und frisch aufgewacht sind? Gerade wenn Sie als Unternehmer viel arbeiten und Tag und Nacht viel im Kopf haben, ist es besonders wichtig, für eine gute Schlafqualität zu sorgen. Das amerikanische Online-Magazin Business Insider nennt typische Verhaltensweisen, die Sie vor dem Einschlafen vermeiden sollten. So ist es zum Beispiel wenig hilfreich, vor dem Einschlafen zu grübeln oder sich Sorgen zu machen. Stattdessen soll man den nächsten Tag planen, Prioritäten setzen und dann abschalten. Entpsannend wirkt auch, sich auf das Gelungene des vergangenen Tages zu fokussieren und dankbar zu sein.

Negativ auf die Schlafqualität wirken sich hingegen in der Regel späte Snacks, Alkohol vor dem Schlafengehen und Kaffeegenuss nach 14 Uhr aus. Zwar reagiert nicht jeder Organismus auf Koffein, Alkohol oder späte Kalorien komplett gleich, viele Menschen überschätzen aber ihre „Nehmerqualitäten“ und übersehen den Zusammenhang zwischen bestimmten Genüssen und der Tiefe ihres Schlafes.

Melatoninproduktion wird durch Licht gehemmt

Das „Sandmännchenhormon“ Melatonin wird in der Zirbeldrüse produziert. Bei Dunkelheit wird es ausgeschüttet, bei Lichteinfall wird die Produktion gehemmt. Die Ausschüttung sorgt für einen besseren Schlaf. Entsprechend sind Lichtquellen im oder vor dem Schlafzimmer auszuschalten, bevor es „Gute Nacht“ heißt. Auch ist es ratsam, auf die Angewohnheit zu verzichten, vor dem Einschlafen noch längere Zeit auf ein beleuchtetes Display zu schauen. Dabei sind Rituale vor dem Einschlafen durchaus sinnvoll. Das Lesen von (nicht zu aufregenden) Büchern auf Papier oder noch besser meditative Übungen oder Entspannungsübungen können durchaus auf Dauer zu einem besseren Schlaf führen.

Ein weiterer Tipp: Der Organismus schätzt Regelmäßigkeit. So stellt er sich beispielsweise auf einen bestimmten Rhythmus bei der Ausschüttung von Melatonin ein, auch wenn Sie weit nach Einbruch der Dunkelheit zu Bett gehen. Dieser Rhythmus gerät jedoch durcheinander, wenn Sie einmal um 23 und einmal um 2 Uhr zu Bett gehen.