Das Unternehmerportal der Berliner Volksbank
Leben

Es kommt nicht nur auf die Länge an: Tipps für erholsames Schlafen

FOTONACHWEIS
© Andrey Popov - fotolia.com

Wissenschaftler des Brigham and Women’s Hospital in Boston haben für eine Studie 61 Harvard-Studenten 30 Tage lang ein Schlaftagebuch führen lassen. Dabei stellte sich eindeutig heraus, dass Probanden mit unregelmäßigen Schlafenszeiten eine schlechtere Schlafqualität angaben, als solche, die immer zur gleichen Zeit ins Bett gegangen waren. Einen Unterschied in der Schlafdauer gab es zwischen den unterschiedlichen Probanden dabei nicht. Neben dieser subjektiven Einschätzung, erzielten die Studenten mit dem regelmäßigen Schlafrhythmus auch tatsächliche bessere Noten in Test. Andrew J.K. Phillips, einer der Autoren der Studie, zog daher folgendes Fazit: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass gleichmäßige Einschlaf- und Aufstehzeiten genauso wichtig sind wie die Länge des Schlafs.“

Die innere Uhr reagiert empfindlich auf Unregelmäßigkeiten

Auch wenn Sie jede Nacht sieben oder acht Stunden schlafen, können Sie sich ausgelaugt fühlen. Gehen Sie nämlich mal um Mitternacht, dann um 2 oder 3 Uhr und dann wieder um 23 Uhr ins Bett, schüttet der Körper bei den plötzlich späteren Zubettgehzeiten das Schlafhormon Melatonin erst spät aus. Die rechtzeitige Ausschüttung von Melatonin spielt für die Schlaftiefe aber eine große Rolle und ist am besten gewährleistet, wenn Ihr Körper auf feste Zeiten und einen verlässlichen Tag-Nacht-Rhythmus konditioniert ist.

Weitere Tipps für besseren Schlaf bietet Ihnen das Online-Magazin impulse.de