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Studie: Nur jeder vierte Chef kann seine Mitarbeiter psychisch positiv beeinflussen

FOTONACHWEIS
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Drei von vier Vorgesetzten in deutschen Unternehmen sind nur mittelmäßig oder kaum dazu in der Lage, die psychische Widerstandsfähigkeit ihrer Beschäftigten zu stärken.

Das ist ein Ergebnis der Studie „Erfolgsfaktor Wertschätzung“, für die im Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert rund 100 HR-Führungskräfte aus meist größeren mittelständischen Unternehmen befragt wurden.

Demnach sind 52 Prozent der Führungskräfte nur mittelmäßig in der Lage, die innere Stärke ihrer Mitarbeiter zu erhöhen. 22 Prozent beherrschen dies fast gar nicht.

Schwache Mitarbeiter sind ein Risikofaktor

Der Knackpunkt: Eine geringe emotionale Robustheit ist laut Rochus Mummert ein wesentlicher Risikofaktor dafür, psychosomatische Krankheiten zu entwickeln.

Ein weiterer Risikofaktor für psychosomatische Krankheiten: Beschäftigte empfinden Stress, wenn sie sich beruflich verausgaben, ohne dafür einen materiellen Ausgleich oder Anerkennung zu erhalten.

Der Rochus-Mummert-Studie zufolge gilt dies für gut jeden zehnten Mitarbeiter und zumindest eingeschränkt für weitere 35 Prozent. Nur etwa jeder zweite befragte Personalleiter gibt an, der Anteil gestresster Mitarbeiter sei gering.

Anerkennung und Wertschätzung machen Unternehmen stark

Dabei seien Anerkennung und Wertschätzung wichtige Mittel, um die psychische Gesundheit der Angestellten positiv zu beeinflussen, sagt Dr. Linus Gemmeke, Studienleiter und Partner bei der Personalberatung Rochus Mummert: „Ein stabiles Unternehmen mit ebensolchen Mitarbeitern kann besser und schneller auf Probleme reagieren als ein schwaches. Für Führungskräfte bedeutet das, die eigene Fähigkeit und Flexibilität im Umgang mit Druck und Veränderungen immer wieder zu trainieren und dieses Wissen im Sinne einer wertschätzenden Firmenkultur an ihre Mitarbeiter weiterzugeben.“