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EatWith, Brunchfast und brutal lokal: Das sind die Berliner Ernährungs-Trends 2017

FOTONACHWEIS
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Der Trend zur regionalen Küche ist schon älter. Neu ist die radikale Variante „brutal lokal“, bei der wirklich nur zubereitet wird, was aus der unmittelbaren Umgebung stammt. Als Vorreiter wird der dänische Koch René Redzepis angesehen, der in seinem Kopenhagener Restaurant Noma keine Zutaten verwendet, die aus der Ferne angekarrt werden müssen. Auch Berliner Köche greifen den Brutal-Lokal-Trend auf: der „Landwirt“ (Schöneberg), sowie die sterne-prämierten Restaurants „Nobelhart & Schmutzig“ (Kreuzberg) und „einsunternull“ (Mitte). Das „einsunternull“ etabliert auch einen weiteren Trend in Berlin: die alkoholfreie Menübegleitung.

Weitere Trends sind zügiges Brunchen (Brunchfast), Essen mit anderen (Eat With bzw. Dinner-Sharing), neue Super-Bowls und Superfoods, die südamerikanische Küche, japanische Speisen abseits von Sushi, asiatische Nudeln aus Weichweizen oder Stärke sowie die Rückkehr fermentierter Speisen wie aus Großmutters Zeiten, in denen nicht nur Sauerkraut durch bewusstes Vergären haltbarer gemacht wurde. Eine ausführliche Auflistung der Food-Trends mit Restaurant-Tipps finden Sie hier.