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Arbeiten

Schädlicher Stress – wann Sie eine Auszeit nehmen sollten

FOTONACHWEIS
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  1. Sie kommen morgens nicht aus dem Bett?
  2. Beim Gedanken an Ihre Arbeit fühlen Sie sich unwohl?
  3. Sie machen ständig Fehler und haben den Eindruck, sich überhaupt nicht mehr konzentrieren zu können?
  4. Wenn Sie dann endlich frei haben, wissen Sie nichts mit sich anzufangen, weil Sie weder abschalten noch sich zu weiterer Arbeit aufraffen könne?

Überprüfen Sie anhand dieser Fragen selbst, wie sehr Sie Abstand von Ihrer Arbeit benötigen. Bereits eine „Ja“-Antwort kann auf ein dringendes Erholungsbedürfnis hindeuten, vor allem dann, wenn Erschöpfungszustand intensiv ist und schon lange anhält. Vergleichen Sie sich nicht mit anderen, die angeblich fitter, belastbarer oder besser organisiert sind. Und unterschätzen Sie nicht persönliche Belastungen wie Lebensumbrüche durch Trennungen, Geburt eines Kindes, Umzüge, Verluste oder allgemein eine neue Lebensphase.

Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse empfindet etwa die Hälfte der Deutschen ihr Leben als zu stressig. Ständige Erreichbarkeit, Informationsflut und erhöhte Arbeitsbelastungen erschöpfen nicht nur körperlich, sondern laugen auch emotional aus. Sie tun weder sich noch sonst jemandem etwas Gutes, wenn Sie Ihre individuelle Belastungsgrenze aus falschem Pflichtgefühl permanent überschreiten. Nehmen Sie sich eine Auszeit, solange Sie das noch freiwillig tun können.