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Die Zahl der Langzeiterkrankungen steigt: Besonders betroffen sind kleine Firmen

FOTONACHWEIS
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Rückenleiden, Diabetes, Krebs und psychische Störungen sind für einen Großteil der Fehltage verantwortlich. Dabei sind kleine Unternehmen noch stärker betroffen als große, wie der aktuelle Gesundheitsreport des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) zeigt. Eine wichtige Rolle spielen hier die betriebliche Gesundheitsförderung und Präventionsangebote. In kleinen Firmen ist in der Regel jeder Beschäftigte voll im Tagesgeschäft eingespannt. Und der Chef hat keine Zeit, sich um die Gesundheitsvorsorge seiner Mitarbeiter zu kümmern.

Der Preis dafür ist allerdings hoch, denn Fehltage kosten ein Unternehmen viel Geld. Günstiger ist es, Zeit und Geld in die Förderung der Gesundheit zu investieren. Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Rückenbeschwerden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen können in der Regel durch einen bewussten Lebensstil vorgebeugt werden.

Natürlich will ein Chef seinen Mitarbeitern nicht vorschreiben, wie sie leben sollen. Dennoch kann er Akzente setzen: Obst statt Süßigkeiten in der Teeküche anbieten, auf ausreichend Pausen und rückenschonende Arbeitsplätze achten, Gesundheitschecks anbieten, Sportkurse als Incentives verschenken, Überforderung der Mitarbeiter vermeiden und ein offenes Ohr für deren Nöte haben.