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Abkühlung erwünscht: Besonders schöne Badeseen in Berlin und Brandenburg

FOTONACHWEIS
© Friedberg - Fotolia.com

Großer Müggelsee (Köpenick)

Dieser See im Stadtteil Köpenick ist der größte der Berliner Seen und per S-Bahn gut zu erreichen. An seinen weitläufigen Ufern findet man auch an heißen Tagen einen Platz. Wer nicht das unsanierte, aber kostenlose Strandbad Friedrichshagen oder das Strandbad Rahnsdorf aufsuchen will, findet vor allem am Süd- und am Ostufer Gelegenheit, sich auszubreiten. Hin und wieder muss man dabei eine Sohlenmassage durch herumliegende Kiefernzapfen in Kauf nehmen.

Schlachtensee (Zehlendorf)

Ähnlich wie der Große Müggelsee ist der Schlachtensee kein Geheimtipp. Dafür ist er per S-Bahn leicht zu erreichen, hat herrliches Wasser und bietet einen schönen Anblick. Wer kein Problem mit Geselligkeit hat, findet sich hier an warmen Sommertagen mit anderen Badelustigen ein. Hunde sind allerdings verboten. Besonders gut besucht sind die Liegewiesen im Nordosten und unterhalb des Bahnhofs. Ein sieben Kilometer langer Rundweg führt um den See. Wer ein bisschen länger geht, findet in der Regel ein etwas ruhigeres Plätzchen, oder einen Anleger, von dem aus sich kleine Bootstouren anbieten.

Liepnitzsee (bei Wandlitz)

Ein sehr schöner von Wald umgebener See ist der 30 Kilometer nördlich des Stadtzentrums gelegene Liepnitzsee bei Wandlitz. In der Mitte des Sees befindet sich eine Insel mit Campingplatz und Badestelle. Im Sommer verkehrt eine Personenfähre zwischen Festland und Insel. Lauschig ist auch das Waldbad, das mit einem kleinen Sandstrand aufwartet.

Straussee (Strausberg)

Die Kleinstadt Strausberg ist die letzte Station der S5 und gut von der Berliner Innenstadt aus zu erreichen. Sie liegt am Ostufer des reizvollen Straussees. Das Westufer ist bewaldet. Plätze zum Baden findet man auf beiden Seiten. Zum Beispiel das leicht zu erreichende Strandbad im Ort oder die Liegewiesen im Nordosten, die mit einer besonders schönen Sicht punkten können.

Großer Krinertsee (südliche Uckermark)

Man kann es sich denken: Je weiter ein Badesee vom Stadtzentrum entfernt ist, desto größer ist die Chance, sich dort nicht in einer größeren Menschenmenge wiederzufinden. Zu den ruhigeren Seen gehört der etwas abgelegene und nur mit Auto oder Bus zu erreichende Große Krinertsee in der südlichen Uckermark. Wie der Werbellinsee liegt er im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und ist von Wald, Schilf und Wiesen umgeben. Eine gut geeignete Badestelle samt Parkplatz findet sich an seinem nordöstlichen Ufer. Wer Zeit und Lust hat, kann im nahe gelegenen Temmen-Ringenwalde noch einen englischen Landschaftspark und eine alte Kirche besichtigen.

(Quelle: www.qiez.de)