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Mitarbeiterbindung: Feel-Good-Manager in Unternehmen gesucht

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Um das Betriebsklima im Unternehmen hoch zu halten, reicht ein Kickertisch irgendwann nicht mehr aus: 76 Prozent der deutschen Arbeitnehmer würden einen so genannten „Feel-Good-Manager“ in ihrem Unternehmen begrüßen.

Das geht aus einer Umfrage des Jobportals monster.de unter mehr als 700 Arbeitnehmern hervor. Demnach sind 57 Prozent der Befragten der Meinung, dass ein Feel-Good-Manager sogar „sehr sinnvoll“ für die Unternehmenskultur wäre.

Von Event-Organisation bis Mitarbeiter-Betreuung

Feel-Good-Manager kümmern sich um Aufgaben, die der guten Stimmung im Team dienlich sind: von der Chill-out-Ecke über die Event-Organisation bis hin zur Integration neuer Kollegen aus dem In-und Ausland.

Der Schwerpunkt des Feel-Good-Managers liegt laut monster.de in der Betreuung der Mitarbeiter.

Stefanie Frenking, Feel Good Managerin beim E-Commerce-Unternehmen Spreadshirt: „Ein Feel-Good-Manager ist ein Versprechen des Unternehmens an die Mitarbeiter, ein klares Zeichen der Wertschätzung. Denn Bezahlung reicht vielen Arbeitnehmern als Anerkennung nicht mehr aus.“

Generation Y im Unternehmen halten

Frenking zufolge sollten die Rahmenbedingungen im Unternehmen stimmen, wenn Arbeitnehmer einen immer größeren Teil ihrer Zeit am Arbeitsplatz verbringen. Gerade die Generation Y wolle Teil einer unternehmerischen Gemeinschaft sein, die ein gemeinsames Werteverständnis aufweist.

Monster.de zufolge sollte der Wert „Feel good at work“ sowohl von Führungskräften als auch von jedem einzelnen Mitarbeiter von A bis Z umgesetzt werden.

Dazu gehöre auch, dass Mitarbeiter bei Problemen oder Anliegen offen kommunizieren können. Damit werde eine Vertrauensbasis geschaffen, die zur Wohlfühlkultur im Unternehmen beitrage.