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Umfrage: Die meisten Deutschen wollen Gehälter lieber geheim halten

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Von einer Offenlegung der Gehälter halten die meisten Bundesbürger nicht viel – und wenn, dann lieber unter Freunden als unter Arbeitskollegen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ unter mehr als 2.000 Deutschen.

Demnach sind 72 Prozent der Ansicht, dass es nur viel Neid auslösen würde, wenn in Firmen und Unternehmen jeder wüsste, was der andere verdient.

Gehaltsgespräche unter Freunden eher selten

Etwas weniger kritisch sehen die Befragten einen offenen Umgang mit persönlichen Geldangelegenheiten im Bekannten- und Freundeskreis.

Aber auch hier unterhält sich die Hälfte „nie“ über die eigenen finanziellen Verhältnisse und die Höhe des Verdienstes, da solche Gespräche nur zu gegenseitigem Neid führen würden.

Wie groß die Bedeutung von Neidgefühlen ist, zeigen weitere Ergebnisse: Sechs von zehn Befragten versuchen, solche Gefühle gar nicht erst aufkommen zu lassen, da Neid sie „nur krank“ machen würden.

Jeden Fünften stimmt es laut Studie traurig, wenn er spürt, dass andere auf ihn neidisch sind.

Neid kann auch anspornen

Doch es gibt auch andere Stimmen: Bei knapp 30 Prozent der Befragten spornt es den eigenen Ehrgeiz an, mehr zu erreichen, wenn sie andere sehen, denen es besser geht.

Jeder Zehnte legt es wiederum laut eigener Aussage manchmal sogar ganz gezielt darauf an, bei anderen Menschen Neid zu erwecken.