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Couturier für die Nasszelle: Thomas Klink bietet Bäder für gehobene Ansprüche

FOTONACHWEIS
© Thomas Klink

Gut eine halbe Stunde verbringen in Deutschland Männer wie Frauen durchschnittlich pro Tag im Bad. In der einen Studie sind es ein paar Minuten mehr, in der anderen ein paar weniger, aber sicher ist: Badezimmer sind wichtige Bestandteile unseres Alltagslebens. Daher liegt es nahe, sich diesen Ort besonders angenehm zu gestalten. In Berlin-Friedrichshain bietet Thomas Klink mit seiner Firma Bad Couture eine „Badschneiderei“ für gehobene Ansprüche. Auf 180 Quadratmetern können in der Karl-Marx-Allee 72 hochwertige Möbel und dekorative Accessoires, aber auch Duschkabinen, Badewannen und Heizkörper fürs heimische Badezimmer begutachtet und erworben werden.

Mit ausführlicher Beratung zur individuellen Lösung

thomas_klink  „In meinem Geschäft gibt es alles Schöne und Hochwertige für das Badezimmer“, sagt der 46-jährige Unternehmer Thomas Klink. „Vor allem erfüllen wir individuelle Wünsche des Kunden beim kompletten Badum- und neubau.“

Dank eines Modularsystems kann sich der Kunde seine Badmöbel in rund 300 verschiedenen Oberflächen und Farben individuell zusammenstellen lassen. Dabei wird er im Rahmen eines durchdachten Badplanungsprogramms von Thomas Klink persönlich und ausführlich beraten und erhält so einen Eindruck seines künftigen Bades, der über den Blick in den Katalog weit hinausreicht. Ob Badewannen von Aquamass, Clou oder Kaldeweil, Armaturen von Mamloi, Kludi oder Grohe oder Badtextilien von Batex, Rhomtuft oder Möve – um auch anspruchsvolle Kunden zu begeistern, setzt Bad Couture auf erstklassige Produkte, intensive Beratung und maßgeschneiderte Kombinationsmöglichkeiten.

Der Unternehmer ist in alles involviert

Nach einer Ausbildung zum Außenhandelskaufmann arbeitete Thomas Klink fast neun Jahre als Verkaufsberater im gehobenen Sanitärfachhandel und konnte sich so umfassende Kenntnisse über die Branche und ihre Produktpalette aneignen. In dieser Zeit wuchs in ihm der Wunsch, sein „eigener Herr zu sein“ und sich selbständig zu machen. Kontinuierlich arbeitete er auf die Gründung eines eigenen Unternehmens hin, plante genau den Kapitalbedarf, analysierte den Markt, machte sie Gedanken über Lage und Name der Firma. Am 21. März 2011 öffnete „Bad Couture“ seine Pforten im Osten Berlins. Seitdem erledigt Klink – unterstützt von einem Mitarbeiter – sämtliche Tätigkeiten selbst, beginnend beim Kontakt zu Ausstellern und Lieferanten, über das Ordern und Präsentieren der Produkte, bis hin zur intensiven Beratung der Kunden und dem Erstellen kompletter Badanlagen unter Berücksichtigung manchmal schwieriger baulicher Gegebenheiten. Darüber hinaus vermittelt Klink die erforderlichen Handwerker, akquiriert Neukunden und erledigt die Buchhaltung. „Mich motiviert der Umgang mit Kunden“, sagt der Unternehmer, „ihre Freude, wenn sie zufrieden sind, und auch die Kreativität, die ich jeden Tag unter Beweis stellen kann.“

Westwärts: Eine zweite Filiale ist in Planung

Für Klink ist es selbstverständlich in Sachen Produktauswahl immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und immer wieder genau nachzufragen und hinzuhören, wenn es um die Wünsche bereits bestehender oder potentieller Kunden geht. Dass heute der Großteil der Kunden mit Bad Couture hochzufrieden ist und wieder kommt oder die „Badschneiderei“ weiter empfiehlt, ist für Klink kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Es macht ihm Spaß, sich auf dem Laufenden zu halten und jeden Tag als Herausforderung zu begreifen, zum Beispiel, wenn er Interessenten Artikel vorstellbar machen will, die er aktuell nicht auf Lager hat. Wichtig ist für Klink auch in Zukunft „die richtige Produktauswahl zu treffen und sich eindeutig von der Konkurrenz abzugrenzen.“ Zu seinen Nahzielen gehört es, noch in diesem Jahr die Zulassung zur Ausbildung von Azubis zu erhalten. Außerdem möchte Klink bald eine weitere Filiale im westlichen Teil der Hauptstadt eröffnen. Was die Anerkennung kleiner Unternehmen angeht, sieht Klink für die Zukunft durchaus Luft nach oben. Zwar ist er sehr dankbar für das Vertrauen und die finanzielle Unterstützung, die ihm unter anderem durch die Volksbank Berlin zuteil wurde, aber die politischen Entscheidungen vor allem in puncto Steuer und Rentenversicherung sieht Klink kritisch: „Man schaut auf die Großen und unterstützt sie, während die Kleinen sehen müssen, wo sie bleiben. Dabei haben auch viele Große mal klein angefangen.“