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Kreative Konzepte: hcb-Chef Olaf Steinhage betreut als Berater Hotelentwicklungen

FOTONACHWEIS
© hcb

Die hcb hospitality competence berlin GmbH hat ihr Büro direkt am Savignyplatz. Olaf Steinhage, geschäftsführender Gesellschafter, kommt so oft wie möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das Rad hat seinen Platz im Chefbüro, der Chef selbst wirkt so trainiert und sportlich, auch so konzentriert, dass man ihm die Neigung zu körperlicher Bewegung ohne weiteres glaubt.

Vom Architekten zum Hotelentwicklungsexperten

Olaf Steinhage hat Architektur studiert, wie schon sein Vater. Doch statt zu entwerfen, ist er Entwickler und Berater geworden, und neben dem Architekturstudium noch einen Abschluss als Immobilienökonom an der renommierten ebs in Oestrich-Winkel absolviert.

Kommunen, Gemeinden, Investoren, Projektentwickler, Banken aber auch Hotelgesellschaften, finden ihn ihm den richtigen Partner wenn es um die Beratung, Entwicklung, Planung und Realisierung anspruchsvoller Destinationen und Projekte geht. In diesem Jahr feiert seine Firma zehnjähriges Jubiläum – von Anbeginn mit der Berliner Volksbank als überaus verlässlichem Partner an seiner Seite.

Mittelbar hat Olaf Steinhage also immer noch mit Architektur zu tun, und er hat in der Hotelbranche eine attraktive und vielfältige Sparte gefunden – nicht zuletzt, weil er hier oft an schönen Orten arbeiten kann. Und die Kombination von immobilienwirtschaftlichem wie operativem Hotel-Know-how stellt sich bis heute als ideale Marktnische heraus.

An der Müritz führt er ein eigenes Hotel

Der Unternehmer ist im Weserbergland aufgewachsen und kam mit 30 als studierter Architekt und Immobilienökonom nach Berlin. Hier arbeitete er zunächst als Management-Assistent für eine namhafte Hotelkette, später als verantwortlicher Geschäftsführer für die Entwicklung und Realisierung des Resorts „Land Fleesensee“.

In dieser Zeit, Ende der Neunzigerjahre, entstand auch sein eigenes Hotel Kleines Meer in Waren an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Betrieb des eigenen Hotels erdet Steinhage immer wieder. Hier macht es ihm Spaß, auch neue Dinge zu probieren, ausgetretene Pfade zu verlassen.

Im neuen Jahrtausend wechselte Olaf Steinhage zu Drees & Sommer nach Berlin, wo er als Geschäftsführer für die Projekt- und Hotelentwicklung verantwortlich war, bevor er die heutige „hcb hospitality competence berlin GmbH“ gründete.

Arbeit für renommierte Auftraggeber

Zu den Auftraggebern des rund 12-köpfigen hcb-Teams gehören so renommierte Tourismusunternehmen wie die TUI AG, Hotelgesellschaften wie Accor, Steigenberger oder die 25hours Hotel Company, aber auch internationale Projektentwicklungs- und Investmentunternehmen, Finanzinstitute sowie Städte und Kommunen.

Über die in Bozen ansässige hcb Bozen durfte hcb zwischen 2006 und 2012 für die TUI ein komplexes Projekt in der Toskana betreuen. Mittlerweile findet man dort ein fantastisches Resort mit Golfplätzen, historischem Dorfkern, Villen, Apartments und einem bezaubernden Design-Hotel in der alten Tabaccaia.

Zu Steinhages Lieblingsprojekten zählt darüber hinaus die Arbeit für die „25hours Hotel Company“, mit denen er in Hamburg, Zürich, Wien und Berlin spannende und überaus erfolgreiche Projekte entwickelt hat. „Das Bikini Berlin ist nicht einfach nur ein Hotel, sondern ein place to be,“ sagt er – zudem leiste es einen qualitätvollen Beitrag zur Stadtentwicklung.

Das Spannende sind die Konzepte

Doch auch für kleine, feine Häuser im Boutique-Stil kann sich Olaf Steinhage erwärmen. So unterstützt hcb den Hotelier Dietmar Müller-Elmau bei der Entwicklung und Realisierung eines Hauses am Kreuzberger Oranienplatz, das dem Standort Kreuzberg in besonderer Weise gerecht werden soll. „Die inhaltlich-konzeptionelle Auseinandersetzung ist bei allen Hotelprojekten gerade das Spannende“, sagt Olaf Steinhage.

Was ihn als Unternehmer vor allem anderen auszeichnet, sind Begeisterung und Leidenschaft, die er für jede neue Aufgabe entwickelt. Und so lautet sein einziger Hinweis an angehende Unternehmer: „Man muss das tun, wofür man brennt, das ist die Basis für alles.“

Unterwegs an attraktiven Orten

Der unternehmerische Alltag von Olaf Steinhage unterscheidet sich je nachdem, ob er vor Ort in Berlin oder auf Reisen ist. In Berlin bestimmen viele interne Abstimmungsgespräche, Meetings mit Geschäftspartnern und  abendliche Networking-Veranstaltungen den Büroalltag. Auf Dienstreisen entschädigen ihn immer wieder atemberaubende Landschaften, spannende Städte und interessante Projekte für den Reisestress.

Wenn er neben Firma und Familie ­– Steinhage ist Vater von drei Kindern im Alter von 15, 17 und 21 Jahren – noch Zeit findet, joggt er, liebt Fahrradtouren, spielt Golf oder entspannt am Meer.

Nach zehn Jahren Unternehmertätigkeit ist seine persönliche wie berufliche Bilanz überwiegend positiv. „Es ist nicht immer einfach, eine ausgewogene Balance im Leben zu finden, aber ich habe viel Glück, wunderbare Eltern, eine großartige Familie und fantastische Mentoren in meinem Leben gehabt“, so Steinhage. „Gerne würde ich meine Erfahrungen weitergeben und meine Lehr- und Vortragstätigkeit wieder intensivieren, wahnsinnig gerne auch noch einmal im Ausland, vorzugsweise den USA.“

Er denkt schon über seine Nachfolge nach

Obwohl erst Anfang Fünfzig, beschäftigt sich Olaf Steinhage auch schon mit der Frage seiner Nachfolge. Er beabsichtigt, die Unternehmensführung nach und nach auf jüngere Schultern im Unternehmen zu übertragen – verbunden mit einer stärkeren Internationalisierung und Erweiterung des Dienstleistungsspektrums. Olaf Steinhage zeigt damit Weitsicht, denn die meisten mittelständischen Unternehmer, so sagen Studien, vernachlässigen dieses wichtige Thema, bis es kritisch wird.