Das Unternehmerportal der Berliner Volksbank
Arbeiten

Mitarbeiter motivieren: Mehr als Schulterklopfen und gute Worte

FOTONACHWEIS

© Yuri Arcurs - Fotolia.com

Mitarbeitermotivation hat viel mit der Kultur eines Unternehmens zu tun, mit dessen Selbstverständnis und nicht zuletzt mit den Rahmenbedingungen der Arbeit.

  • Wertschätzung ist entscheidend, wenn es darum geht, dass Ihren Angestellten die Arbeit sinnhaft erscheint. Das bedeutet nicht, Lob zu verteilen wie ein chullehrer. Wertschätzung manifestiert sich auch darin, dass Sie Ihren Mitarbeitern Gelegenheit bieten, sich einzubringen, dass Sie sie nach Ihrer Meinung fragen und für ihre Anregungen ein offenes Ohr haben.
  • Hat ihr Unternehmen eine Vision? Und einen Plan, wie diese Schritt für Schritt umgesetzt werden kann? Haben Sie als Chef Freude an dem, was sie tun? Dann lassen Sie Mitarbeiter daran teilhaben, setzen Sie Ihre Visionen in Bezug zum Arbeitsalltag.
  • Reden Sie offen über Unternehmensziele, geben Sie den Mitarbeitern, die Sie besonders schätzen, ruhig einmal Einblick in die Abläufe und Problemstellungen im Unternehmen, auch über deren unmittelbaren Arbeitsbereich hinaus. Das heißt ja nicht, dass Sie Betriebsgeheimnisse oder neuralgische Punkte, die besser diskret behandelt werden, im Betrieb zum Thema machen.
  • Ein Klima der Angst tötet jede Motivation. Warum? Weil sich Ihre Mitarbeiter nur noch mit potentiell bedrohlichen persönlichen Szenarien beschäftigen, statt ihre Energien auf die Arbeit zu verwenden. Angst kann ein Team vollständig lahmlegen. Wer Fehler erlaubt und zulässt, dass die Angestellten dazulernen, hilft die Angst abzubauen.
  • Auch unveränderliche Routine ist ein weitverbreiteter Motivationskiller. Dabei geht schnell das Interesse der Mitarbeiter an Arbeit und Unternehmenserfolg verloren. Veränderung und der Wille dazu sind im heutigen Wirtschaftsleben unverzichtbar. Nicht nur in der Chefetage, auch bis in die unteren Abteilungen sollte man offen dafür sein, hin und wieder die Karten neu zu mischen.
  • Machen Sie Anforderungen und Aufgaben transparent. Wenn Sie neue Strukturen bei der Arbeitsverteilung einführen, erklären Sie den Grund. Richtungswechsel bei Projekten, Neupositionierung eines Teams: Dinge dieser Art sollten nicht einfach über die Mitarbeiter kommen, sondern vorbereitet und plausibel begründet werden.