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Pendler: Fahrt zum Arbeitsplatz ist oft stressiger als der Job selbst

FOTONACHWEIS

© Gina Sanders

Die „Rush Hour“ in europäischen Großstädten ist für zahlreiche Pendler eine wahrhaftige Tortur. Viele von ihnen verspüren auf dem Arbeitsweg mehr Stress als in ihren eigentlichen Jobs.

Das zeigt eine Umfrage von Ford unter mehr als 5.500 Pendlern in Berlin, London, Madrid, Paris, Barcelona und Rom.

Demnach leiden rund 26 Prozent aller Befragten beim Pendeln unter spürbarem Stress, wogegen nur 23 Prozent ihre Arbeit als stressig beschrieben.

Arbeitswege sind stressig und unberechenbar

Insgesamt empfindet ein Drittel aller Befragten das Pendeln als zunehmend belastend. Mehr als ein Viertel aller Teilnehmer gab an, dass ihre täglichen Arbeitswege immer unberechenbarer werden.

Die Umfrage macht zudem problematische Hotspots erkennbar: Europaweit waren Pendler in Rom am häufigsten gestresst (57 Prozent), gefolgt von den Pendlern in London (41 Prozent) und Paris (35 Prozent).

Am ehesten unter langen Fahrtzeiten leiden der Umfrage zufolge jüngere Pendler im Alter von 18 bis 34 Jahren und diejenigen, die mehrere Verkehrsmittel für den Arbeitsweg verwenden.

Gesamtfahrtzeit in Rom beträgt fast zwei Stunden

63 Prozent der Pendler verspäten sich mindestens einmal pro Monat durch Stau, weitere 15 Prozent benötigen regelmäßig 30 Minuten länger als geplant für den Arbeitsweg.

Eine weitere Studie von moovitapp untersuchte laut Ford durchschnittliche Gesamtfahrzeiten auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeit für Pendler in europäischen Großstädten: In Rom waren es 111 Minuten, in London 104 Minuten und 100 Minuten in Madrid.