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Die Firmenbewertung im Internet – Glassdoor kommt nach Deutschland

FOTONACHWEIS

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Im Internet lässt sich fast alles ermitteln und vergleichen: Wo ist das neue iPhone am günstigsten, wie gut sind Ärzte und Rechtsanwälte, welcher Telefonanbieter hat die beste Hotline?

Seit kurzem gibt es nun auch eine Abfrage zur Qualität von Unternehmen als Arbeitgeber.

Glassdoor, die US-Internetplattform für den Vergleich von Unternehmen, hat im Januar einen deutsche Seite gestartet. Das Geschäftsmodell hat die Vermittlung der richtigen Kandidaten für die richtigen Jobs zum Ziel. Die Seite umfasst anonyme Firmenbewertungen, Angaben zu Gehaltsspannen, Vorstellungsgesprächen und Stellenanzeigen.

Derzeit listet Glassdoor rund 6.500 deutsche Unternehmen, darunter etwa Siemens, die Deutsche Bank und Adidas.  Glassdoor-Gründer Robert Hohman betont, dass alle Einträge moderiert würden, um böswillige Angaben zu verhindern.

Unternehmen können Einträge markieren und um erneute Durchsicht bitten, allerdings nur hinsichtlich etwaiger Verletzungen von internen Richtlinien. So ist es bei Glassdoor zum Beispiel verboten, Namen unterhalb der Vorstandsebene zu nennen. Einen beliebigen Kollegen als unfähig zu denunzieren, ist für die User daher nicht möglich.

Glassdoor hat weltweit derzeit 27 Millionen Mitglieder und führt 345.000 Unternehmens-Profile.