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Studie: Jedes zweite B2B-Unternehmen verschläft Mobile Web

FOTONACHWEIS

© Eugenio Marongiu - Fotolia.com

Im Social Web sind B2B-Unternehmen heute deutlich aktiver als noch vor einem Jahr. Aber: Jedes zweite Unternehmen verschläft das Thema Smartphone-Anpassung.

Das geht aus der Studie „Online-Aktivitäten von B2B-Unternehmen“ von Absolit Consulting hervor, für die die 40 online-aktivsten B2B-Unternehmen analysiert wurden.

Demnach ignorieren 48 Prozent das Thema, 32 Prozent haben eine spezielle Mobilseite, 20 nutzen professionelles Responsive Design.

Jedes fünfte Unternehmen nutzt Facebook nicht

90 Prozent nutzen Twitter, um relevante Informationen zu bieten. Letztes Jahr waren es laut Studie nur 87 Prozent. Von 13 auf zehn Prozent gesunken ist der Anteil der Unternehmen, die auf Twitter verzichten.

„Vor Facebook scheinen B2B-Unternehmen jedoch noch immer Angst zu haben“, meint Studienautor Dr. Thorsten Schwarz. 18 Prozent seien noch immer nicht präsent, wenn sich Bewerber auf Facebook ein Bild von den Aktivitäten eines Unternehmens machen wollen. Letztes Jahr waren es 26 Prozent.

Internationalität mit .com-Adresse demonstrieren

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Hersteller von Investitionsgütern bevorzugen einen internationalen Webauftritt unter einheitlicher Domain. Waren es letztes Jahr noch 87 Prozent, so sind es nun 90 Prozent, die unter zentraler .com-Adresse erreichbar sind.

Vorteile in Suchmaschinen haben der Studie zufolge Unternehmen, die alle Online-Aktivitäten unter einer Domain bündeln. Konsumgüterhersteller zeigen mit lokalen Toplevel-Domains wie .de, .fr oder .uk gerne die nationale Verbundenheit ihrer Marke.

Anders bei den großen B2B-Anbietern. Diese demonstrieren mit einer zentralen .com-Adresse ihre Internationalität.