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Berliner Wirtschaft: Exporte legen 2014 leicht zu

FOTONACHWEIS

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Zwischen Januar und Oktober 2014 legten die Berliner Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent zu.

Das berichtet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin. Demnach fanden Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als elf Milliarden Euro ihren Weg von Berlin in die Welt.

Rückgang der Exporte nach Russland gut ausgeglichen

Christian Wiesenhütter, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin: „Die Strategie unserer Wirtschaft, ihr Portfolio ausländischer Absatzmärkte zunehmend zu diversifizieren, zahlt sich aus. Der Rückgang der Exporte in die Russische Föderation um ein Drittel wurde durch die sehr gute Entwicklung inner- und außereuropäischer Märkte kompensiert.“

Neben den etablierten Exportzielen USA, den Niederlanden und Italien haben sich laut IHK Berlin relativ junge Märkte wie Saudi-Arabien und die Tschechische Republik gut entwickelt.

Polen als wichtiger Handelspartner der Berliner Exportwirtschaft

Insbesondere der polnische Nachbar fungiert mehr und mehr als wichtige Stütze der Berliner Außenwirtschaft: Polen ist inzwischen der zweitwichtigste Handelspartner, nach den USA und vor Frankreich.

Vor zwei Jahren sei der polnische Markt noch nicht einmal unter den Top Five zu finden gewesen, so die IHK Berlin.

Allein in den ersten zehn Monaten 2014 exportierten die Berliner Unternehmen fast 20 Prozent mehr über die Oder als im Vorjahreszeitraum. Die Importe aus dem Nachbarland stiegen währenddessen um mehr als sieben Prozent.

Exporte in die Niederlande und nach Italien gestiegen

Auch in wichtigen Exportmärkten in Westeuropa stieg die Nachfrage nach Produkten aus Berlin.

Nach Italien wurden fast ein Viertel mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahreszeitraum exportiert. Die Ausfuhren in die Niederlande stiegen der IHK zufolge sogar um 42 Prozent.