Das Unternehmerportal der Berliner Volksbank
Leben

Ein Mythos wird besichtigt: Zeitreise mit der Ausstellung „West:Berlin“

FOTONACHWEIS

© elxeneize - Fotolia.com

Die „City West“ leuchtet wieder. Nach dem Fall der Mauer vor 25 Jahren war der Westteil Berlins ein wenig aus dem Fokus des Interesses gerückt – zu aufregend und umwälzend waren die Veränderungen im Ostteil der Stadt.

Der Westen rückt erneut ins Blickfeld

Die Insel West-Berlin gab es nicht mehr, die westliche Hälfte der Stadt erhielt mit dem Bedeutungsverlust als „Schaufenster des Westens“ einerseits und Underground-Labor andererseits ein Identitätsproblem.

Das hat sich indessen wieder geändert. Neue Investitionen, Bau- und Kulturprojekte erregen das öffentliche Interesse – und auch die wechselvolle Geschichte des alten Westens rückt wieder in den Blickpunkt.

Alltags- und Kulturgeschichte einer Stadt

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin nimmt dies zum Anlass, dem Thema im fünfundzwanzigsten Jahr der Maueröffnung eine große Sonderausstellung zu widmen.

Die Schau West:Berlin untersucht Pathos und Mythos der „Insel der Freiheit“ und spannt dabei den zeitlichen Bogen von 1945 bis 1990.

500 Exponate der Berliner Alltags- und Kulturgeschichte sind im Ephraim-Palais zu sehen, dazu zahlreiche mediale Inszenierungen. So erleben Besucher eine Zeitreise mit unerwarteten Assoziationen und Begegnungen, eine Reise zwischen Teilung und Transit, Kiez und Schickeria, Lifestyle und Kultur.

Auch Knautschke ist dabei

Wichtiger Bestandteil der Schau sind Malerei und Fotografie. So werden Fotoarbeiten von Will Mc Bride, Nan Goldin, F.C. Gundlach, Gisèle Freund, Nelly Rau, Herbert Maschke und Gerhard Ullmann präsentiert.

Erinnert wird aber auch an das „ Amphicar“ aus West-Berliner Produktion, den Zoo-Liebling Knautschke und – in einer Hörlounge – an den „Sound of West:Berlin“.