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Blackout vor dem Bildschirm: So kommen Sie aus dem Konzentrationstief

FOTONACHWEIS

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Vor Ihnen blinkt der Cursor, gerade haben Sie den Telefonhörer aufgelegt, und zum wiederholten Mal versuchen Sie sich zu erinnern, an wen Sie gerade eine Mail schicken wollten. Sie haben Ihr Konzentrationstief erreicht – in der modernen, sitzenden Büroarbeit kommt das regelmäßig vor, zumal im Winter, wenn in beheizten Räumen die Luft dick wird.

Stur verharren bringt gar nichts

Doch statt nun zu verkrampfen und auf bessere Hirndurchblutung zu warten, gilt es in solchen Momenten, die Tätigkeit zu unterbrechen. Steht noch eine Absprache mit Kollegen auf Ihrem To-Do-Zettel, so ziehen Sie diese vor. Sobald man die Tätigkeit wechselt, ist der Kopf wieder aufnahmefähiger.

Am besten ist es sogar, kurz vor die Tür zu gehen, um an der Luft ein paar Schritte zu machen. Ein Zeitverlust entsteht dadurch nicht, denn wer mit Blackout vor dem Bildschirm verharrt, dem geht ebenfalls Zeit verloren.

Oft reicht schon ein Glas Wasser

Häufig ist es auch hilfreich, etwas zu trinken. Die Flüssigkeitszufuhr wird in Stresssituationen zuerst vernachlässigt, und das macht sich zuverlässig auch im Kopf bemerkbar. Ein Glas Wasser sollte immer in Reichweite stehen. Als Chef sollten Sie dafür sorgen, dass auch in Besprechungen in größerer Runde genügend Mineralwasser bereitsteht.

Wenn Konzentrationsstörungen zunehmen und jeden Arbeitsvorgang mehrfach beeinträchtigen, sollten Sie Ihr Stresslevel überprüfen und überlegen, ob Sie unter Belastungen auch außerhalb der Arbeit leiden. Es gibt einfach durchzuführende Entspannungsübungen, die große Wirkung zeigen – was man allerdings nur feststellen wird, wenn man sie tatsächlich regelmäßig anwendet.