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IT-Sicherheit: Handynutzer schützen ihre Geräte besser

FOTONACHWEIS

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Viele Nutzer von Mobiltelefonen schützen ihre Geräte wesentlich besser vor unbefugten Zugriffen als noch vor zwei Jahren.

Das geht aus einer Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom hervor.

Demnach verwenden knapp drei Viertel der Handynutzer Sicherheitsmechanismen wie Passwort-, Muster- oder Codeabfragen nach kurzen Nutzungspausen. 2012 hatte erst jeder Dritte eine solche zusätzliche Abfrage aktiviert.

„Handynutzer unter 30 Jahren verhalten sich besonders sicherheitsbewusst“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Vier von fünf Nutzern dieser Altersgruppe verwenden laut Bitkom kurze Sicherheitsabfragen, um die Tastensperre aufzuheben.

Besondere Vorkehrungen treffen

Beim Einschalten eines Mobiltelefons ist eine PIN zur Freigabe der SIM-Karte Pflicht. Auch eine automatische Tastensperre wird oft eingesetzt. Auf besondere Vorkehrungen verzichtet jeder vierte Handynutzer, zum Beispiel auf eine  weitere Abfrage nach dem Lösen der Tastensperre.

Diese einfache Sicherheitsmaßnahme sei jedoch wichtig, so Rohleder: „Kommt das Handy abhanden, muss der Dieb oder Finder nur die SIM-Karte wechseln und schon hat er freien Zugriff auf alle Daten“, kommentiert Rohleder diese Nachlässigkeit.

Sicherheitsbewusstsein besonders bei Diensttelefonen gefragt

Der Verlust eines Geschäftstelefons könne für Unternehmen besonders schwerwiegende Konsequenzen haben. Der Grund: Auf Smartphones sind häufig sensible berufliche und private Informationen gespeichert – angefangen bei dienstlichen E-Mails mit Anhängen über Adressbücher bis hin zu Anwendungen, die den Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk ermöglichen.

Rohleder: „Unternehmen sollten die Diensthandys standardmäßig so einstellen, dass die Mitarbeiter ihre Kennwörter regelmäßig ändern müssen. Zudem sollte es Vorgaben zur Mindestlänge und dem Schwierigkeitsgrad des Passworts geben.“