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Viel Grün und viel Geschichte: Die Altstadt Köpenick ist ein Idyll mitten in Berlin

FOTONACHWEIS

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Am Zusammenfluss von Dahme und Spree befindet sich einer der ältesten Siedlungskerne Berlins. Davon zeugen noch heute die zum Teil 200 Jahre alten Häuser und die vielen kleinen Gassen mit Kopfsteinpflaster. Die Insel Alt-Köpenick mit ihren Uferpromenaden gehört zu den idyllischsten Orten der Stadt.

Nirgendwo sonst fühlt man sich so unvermittelt ins historische Berlin versetzt. Am Wasser finden sich zahlreiche Ruhezonen wie der grüne Luisenhain, und im Schlosspark im Süden der Insel gibt es üppige Rhododendren, Wiesen und Blumenrabatten.

Zweimal in der Woche kommt der Hauptmann

Vor allem Schloss und Rathaus ziehen in diesem historischen Quartier viele Besucher an. Das Schloss wurde in seinen wesentlichen Elementen zur Zeit des Barock fertiggestellt, das Rathaus ist wie so viele Gebäude seiner Art um 1900 im Stil der Neogotik entstanden.

Hier gelang dem Schuster Voigt sein legendärer Coup, als er, verkleidet als Hauptmann von Köpenick, den Bürgermeister festsetzen ließ und die Stadtkasse an sich nahm.

Jeden Mittwoch und Samstag um 11 Uhr wird die „Köpenickiade“ am historischen Ort des Geschehens nachgestellt.

Viel Gastronomie mit Blick aufs Wasser

Restaurants und Cafés profitieren hier nicht nur von der reichen Historie, sondern auch von der Nähe zum Wasser. An der Promenade am Luisenhain befindet sich in einem Haus aus dem Jahr 1909 das Restaurant Luise.

Eine Institution ist auch die Freiheit 15 mit dem Restaurantschiff Ars Vivendi, das am Zusammenfluss von Spree und Dahme fest vertäut liegt. Zur Freiheit 15 gehören außerdem ein Biergarten und eine Cocktailbar. Feiern und Entspannen, auch das gehört zum Lebensgefühl im historischen Köpenick.