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Telefonkosten senken: Anbieterwechsel kann sich lohnen

FOTONACHWEIS

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Ob Mobilfunk- oder Festnetzvertrag – es lohnt sich, immer mal wieder die Preise anderer Anbieter zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln. Darüber informiert der Onlineverlag teltarif.de.

Demnach schrecken viele Kunden jedoch vor einer Kündigung zurück, weil der Anschluss im schlimmsten Fall für Tage lahm gelegt werden könnte. Doch das müsse nicht sein: Wenn Verbraucher sich etwas Zeit nehmen und alles sorgfältig ausfüllen, sollte in der Regel nichts schief gehen.

Nicht selbst kündigen

Marie-Anne Winter von teltarif.de: „Das Wichtigste beim Wechsel des Festnetzanbieters ist, dass die Kündigung nicht selbst geschrieben werden sollte. Der Kunde beantragt einen neuen Anschluss beim gewählten Provider und dieser übernimmt die Kündigung und gewünschte Rufnummernportierungen.“

Abgesehen von Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen sollten Nutzer außerdem darauf achten, dass sowohl beim alten als auch beim neuen Anbieter alle Kundenangaben wie Telefonnummer, Adresse, Name und Geburtsdatum übereinstimmen. Um sicher zu gehen, ist es ratsam, die korrekte Schreibweise genau zu prüfen.

Rufnummernportierung beim neuen Anbieter angeben

Wer seine Rufnummer mitnehmen möchte, sollte dies beim neuen Anbieter zu Beginn gleich angeben, denn im Nachhinein ist dies nicht mehr möglich und die Nummer geht verloren. Winter: „Je genauer Sie die Unterlagen beim Anbieterwechsel ausfüllen, desto geringer ist das Risiko, dass Fehler passieren.“

Mobilfunkvertrag schriftlich kündigen

Anders als beim Festnetzvertrag sollte ein Mobilfunk-Kunde seinen Vertrag stets schriftlich kündigen und um eine schriftliche Bestätigung bitten. Viele Anbieter versuchen laut teltarif.de, ihre Kunden dennoch an sich zu binden und locken mit vermeintlich guten Angeboten.

Marie-Anne Winter rät daher: „Tappen Sie nicht in die Falle eines ‚fernmündlichen Widerrufs der Kündigung‘, wenn der Anbieter anruft und versucht, Sie zurück zu werben – bleiben Sie klar und deutlich bei einem Nein und legen Sie ruhig auf, wenn der Anrufer von der Rückgewinnungshotline nicht locker lassen will.“