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Strategie

Arbeitsplatz: Drei Tipps für gesunde Büroarbeit

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Rund 17 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Büro. Sie verbringen rund 80.000 Stunden im Laufe ihres Lebens im Sitzen. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz hilft dabei, körperliche Schmerzen, Augenleiden, Konzentrationsschwäche oder psychische Beschwerden zu vermeiden. Doch es zählen auch andere Faktoren.

Dr. Wiete Schramm, Fachärztin für Arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland, erläutert: „Nur die ganzheitliche Gestaltung der Arbeit kann das Wohlbefinden, die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und die Persönlichkeit des Mitarbeiters fördern.“

TÜV Rheinland stellt die wichtigsten Maßnahmen für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz vor:

1. Mischarbeit einführen

Dabei werden sowohl der Arbeitsplatz als auch die Tätigkeiten regelmäßig gewechselt. Auf Schreibarbeiten am Computer folgen Telefonate, die auch im Stehen geführt werden können, oder die Ablage von Dokumenten. Bewegungsarme Tätigkeiten sollten sich mit Bewegung abwechseln und Aufgaben, die Konzentration erfordern mit solchen, die weniger Aufmerksamkeit erfordern.

Wichtig ist dabei, dass die Anforderungen und Tätigkeiten vielseitig und den Fähigkeiten des Mitarbeiters angemessen sind. Arbeitgeber sollten im Vorfeld mit den Mitarbeitern sprechen, bevor sie Mischarbeit einführen. Die Mitarbeiter sollten selbst entscheiden können, wie sie in welcher Reihenfolge vorgehen.

„Je weniger Handlungsspielraum Arbeitnehmer haben, je monotoner und schlechter die Arbeit gestaltet ist, desto höher sind die Ausfallzeiten durch körperliche oder psychische Beschwerden wie Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Burnout“, so Schramm.

2. Gesundheitsfördernder Arbeitsplatz

Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz beeinflusst Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Ergonomie und Beleuchtung. Hier sollten sich Arbeitgeber zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement beraten lassen, zum Beispiel von den Experten von TÜV Rheinland.

3. Pflanzen und Tiere am Arbeitsplatz

Viele Menschen empfinden ein grünes Büro als angenehm. Pflanzen schaffen eine lebendige Atmosphäre und wirken als natürlicher Luftbefeuchter. Einige Zierpflanzen können zudem zur Verringerung der Schadstoffbelastung beitragen, zum Beispiel Aloe, Grünlilie und Drachenbaum.

Während grüne Büros inzwischen weit verbreitet sind, sind Tiere am Arbeitsplatz seltener anzutreffen. Studien zufolge können sie das Arbeitsklima fördern und in Stress-Situationen beruhigend wirken.