Das Unternehmerportal der Berliner Volksbank
Leben

Burn-out: Bei diesen Warnzeichen sollten Sie hellhörig werden

FOTONACHWEIS

© lassedesignen - Fotolia.com

Menschen, die sich mit großem Engagement auf ihre Aufgaben stürzen, bemerken oft nicht, wenn ihre Energiereserven zu Ende gehen. Darum sind diese aktiven und leistungsorientierten Persönlichkeiten besonders häufig vom Burn-out bedroht. Erschöpfung und Ausgebranntsein können im Extremfall zu schweren Depressionen führen und Menschen für lange Zeit arbeitsunfähig machen.

Um gravierende psychische Folgeleiden zu vermeiden, ist es wichtig, die ersten Anzeichen von Überforderung wahrzunehmen. Es gibt eine Reihe von Warnsignalen, die hellhörig machen sollten. Wenn Sie den Spaß an Dingen verlieren, die Ihnen bislang immer Freude gemacht haben, ist das ein ernstzunehmendes Indiz, dass Ihre Kräfte aus dem Gleichgewicht geraten sind.

Teufelskreis von Leistungsabfall und Frustration

Auch häufige und länger anhaltende Kopfschmerzen können ein Frühsymptom sein, ebenso Nacken- und Schulterverspannungen, Magenschmerzen und Schlaflosigkeit. Wer Warnzeichen dieser Art ignoriert, risikiert, in einen Teufelskreis zu geraten: Energie und Leistungsfähigkeit lassen weiter nach, Einstellung und Verhalten zur Arbeit leiden in der Folge immer mehr.

Lautet die Diagnose schließlich Burn-out, hat sich nicht nur das seelische, sondern auch das körperliche Befinden weiter verschlechtert – klassische Symptome sind zum Beispiel ein Hörsturz oder chronischer Bluthochdruck. In diesem Stadium ist die Therapie dann umso aufwändiger, die Genesung langwierig.