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Neue Management-Studie: Was Führungskräfte für ihre Karriere tun würden

FOTONACHWEIS

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Im Rahmen der Studie wurden rund 1200 Führungskräfte aller Branchen und Firmengrößen befragt, die im Schnitt ein Alter von Mitte Vierzig hatten. Der größte Teil der Befragten gab an, zu einem Neustart bereit zu sein: 88,9 Prozent können sich vorstellen, in eine andere Branche zu  wechseln. 80,2 Prozent gaben an, dass sie auch fachlich in eine andere Richtung gehen würden, wenn es der Karriere dient.

Immerhin 70,5 Prozent wären bereit, eine Fremdsprache zu lernen, um etwa für das Geschäft mit neuen Märkten gerüstet zu sein. Innerhalb Deutschlands den Wohnsitz zu wechseln, erscheint 64 Prozent der Führungskräfte prinzipiell möglich. Noch weiter würden aber nur 43,4 Prozent gehen: So hoch ist der Anteil der Manager, die bereit wären, sich in andere Ländern oder Kontinenten niederzulassen.

Gehaltseinbußen sind wenig beliebt

Am geringsten ist die Bereitschaft, Gehaltseinbußen für die Karriere hinzunehmen. Das können sich mit 26,1 Prozent lediglich rund ein Viertel der Befragten vorstellen.

Hauptantrieb für den weiteren Werdegang wäre für 62 Prozent der Befragten, bei ihrer nächsten Aufgabe ihre Stärken und Begabungen besonders gut einsetzen zu können. Die Freude an einer Führungsaufgabe folgt mit 58 Prozent auf Platz zwei, während der Inhalt der Arbeit den dritten Platz belegt.

Das „Managerbarometer 2013“ wurde von der Personalberatung Odgers Berndtson in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt ermittelt.