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Wirtschaft: Internationale Investoren setzen auf Berlin

FOTONACHWEIS

© Rudolf Ullrich - Fotolia.com

Berlin hat sich zu einem der attraktivsten Bundesländer für ausländische Investoren entwickelt. Das berichtet die Industrie- und Handelskammer Berlin. Demnach ist der Bestand an ausländischen Direktinvestitionen in Berlin bis zum Jahr 2011 auf 33 Milliarden Euro angestiegen.

„Berlin gilt inzwischen weltweit als Metropole unkonventioneller Projekte. Die Stadt zieht Menschen mit innovativen Ideen an“, so der Stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Christian Wiesenhütter.

Daraus habe sich im letzten Jahrzehnt jenes Wirtschaftsklima entwickelt, das typisch für Berlin sei: Besonders die boomende Start-up-Szene und der Immobilienmarkt ziehen laut IHK Berlin internationales Kapital in die Hauptstadt.

Berlin rangiert weit vorne im Bundesländer-Ranking

Das Resultat kann sich sehen lassen: Je Einwohner wurde nur in Hamburg und Hessen mehr ausländisches Kapital investiert. 2007 habe es Berlin unter allen Bundesländern nur auf den fünften Rang geschafft.

Vor allem gegenüber Bayern hat sich Berlin der IHK zufolge neu positioniert: Während Bayern als Investitionsstandort 2007 deutlich vor Berlin rangierte, kehrten sich die Verhältnisse 2011 um: Die ausländischen Direktinvestitionen je Einwohner waren in Berlin mit 10.000 Euro weit höher als im Freistaat mit 8.800 Euro.

Wirtschaftliche Potenziale auch zukünftig nutzen

Wie die IHK Berlin weiter mitteilt, muss Berlin deshalb auch zukünftig an der wirtschaftlichen Entwicklung arbeiten. Besonderes Potenzial besitze beispielsweise das Gelände des Flughafens Tegel als moderner Industrie- und Forschungsstandort für „Urban Technologies“.