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Angst vor der OP: Was man tun kann, um sich nicht ausgeliefert zu fühlen

FOTONACHWEIS

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Die meisten Menschen, denen eine Operation bevorsteht, erleben Momente der Angst und der Sorge. Was genau geschieht während des Eingriffs, wie werde ich mich fühlen, wenn ich aus der Narkose erwache? Wer noch keine Erfahrung mit medizinischen Eingriffen hat, ist möglicherweise besonders verunsichert.

Es liegt in der Natur des Menschen, sich vor Dingen zu fürchten, die ihm unbekannt sind. Ängsten dieser Art kann man begegnen, indem man so viele Informationen wie möglich sammelt. Patienten sollten sich nicht scheuen, im Arztgespräch genau nachzufragen. Wie läuft die Operation ab, wie werde ich die Tage danach erleben? Auch Broschüren, Bücher und das Internet können als Nachrichtenquelle genutzt werden. Es ist besser, Wissen anzusammeln, als angesichts der Ängste die Augen zu verschließen und die Sorgen zu verdrängen. Ärzte erleben jeden Tag, dass Aufklärungsgespräche Irrtümer ausräumen und viele Ängste abbauen können. Das trägt dazu bei, dass auch körperlich „Ruhe einkehrt“ vor der Operation.

Viele Menschen fürchten sich weniger vor der dem operativen Eingriff selbst als vor der Narkose. Anästhesisten können die Mittel heute aber so exakt dosieren wie nie zuvor. Aufklärung über Fragen zur Narkose erhält man zum Beispiel über die Website des Berufsverbandes deutscher Anästhesisten.

Bereits einige Wochen vor der Operation sollte man auch alle privaten Abläufe klären. Wer gießt zuhause die Blumen, wie komme ich ins Krankenhaus, wer holt mich wieder ab? Unter Umständen kann auch ein Anruf bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland wissenswerte Informationen bringen. Hier kann man sich zu Patientenrechten, zu Behandlungskosten und -möglichkeiten und zu vielen anderen Themen beraten lassen.