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Shitstorm: Wie bewältigt man Krisen durch gute Öffentlichkeitsarbeit?

FOTONACHWEIS

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Durch die starke Verbreitung der Sozialen Netzwerke verbreiten sich Proteste genannt auch viel schneller und öffentlichkeitswirksamer, als dies früher der Fall war. Deshalb ist es wichtig, sich auf einen Ernstfall vorzubereiten und entsprechende Abwehmaßnahmen gegen Shitstorms zu entwickeln.

Die Krise entsteht nicht unbedingt im Internet, sondern durch Fehler in der Unternehmenskommunikation. Die Protestwelle wird überwiegend im Internet stattfinden. Wer schnell und angemessen auf kritische Kommentare reagiert, etwa auf seiner Facebook-Seite oder im Blog, kann viele Krisen bereits im Vorfeld entschärfen und so Shitstorms vermeiden.

Krisenfall

Sollte es doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zur Krise kommen, ist schnelles aber gleichzeitig wohlüberlegtes Handeln nötig. Je nach Größe der Firma und des Angriffs ist die Situation mit eigenem Personal beherrschbar. Bei größeren Problemen sollte man sich an Profis wenden.

Entschärfung der Situation

Übereilte rechtliche Schritte können eine Krise eher verstärken, versuchen Sie lieber, mit einer sachlich geführten Argumentation zu überzeugen. Seien Sie dabei offen, ehrlich und transparent. Als absolut kontraproduktiv haben sich Einschüchterungsversuche erwiesen.

Haben Sie etwa bei Facebook viele Fans beziehungsweise Freunde, können Sie diese durch geschicktes Vorgehen auf Ihre Seite ziehen und zur eigenständigen Verteidigung motivieren. Ist die Krise überstanden, sollten Sie weiterhin genau beobachten, wie über Sie geredet wird. Ist der Protest abgeflaut, können Sie Ihre Öffentlichkeitsarbeit wieder vorsichtig hochfahren.

Weitere Informationen

Leitfaden Krisen-Kommunikation von Dr. Kerstin Hoffmann