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DIHK-Gründerreport: Gründer bereiten sich besser auf ihren Unternehmensstart vor

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Deutsche Jungunternehmer sind 2012 besser vorbereitet an den Start gegangen: Etliche Industrie- und Handelskammern (IHKs) berichten von durchdachteren Konzepten deutscher Gründer.

Das zeigt der aktuelle Gründerreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), für den Einstiegs- und Beratungsgespräche der IHKs mit Gründungsinteressierten untersucht wurden.

Deutlich weniger Gründungen in Deutschland

Der DIHK spricht für 2012 von einer „Bereinigung“ des Gründungsgeschehens in Deutschland: Der Untersuchung zufolge sank die Zahl der Einstiegsgespräche und Beratungen, die die IHKs führten, 2012 gegenüber dem Vorjahr um fast ein Viertel auf das Rekordtief von 252.229.

Analog gab es laut dem Bonner Institut für Mittelstandsforschung im vergangenen Jahr mit 346.000 auch deutlich weniger Unternehmensgründungen als 2011 (401.000). Der starke Rückgang des Interesses am eigenen Chefsessel sei einhergegangen mit einer teils deutlich verbesserten Vorbereitung der Gründer, so der DIHK.

Als Hauptgrund nannte DIHK-Präsident Eric Schweitzer die gute Arbeitsmarktlage: „Viele greifen am Ende dann doch lieber zu einer Festanstellung, als den unsichereren Weg in die Selbstständigkeit zu wagen.“

Web- und IT-Start-ups schaffen Arbeitsplätze

Auffallend ist laut Schweitzer, dass sich in einigen Großstädten mittlerweile „eine recht vitale Szene junger Web- und IT-Start-ups“ etabliere. Diese machten zwar erst drei Prozent aller Gründungen der vergangenen fünf Jahre aus. Schweitzer: „Sie schaffen jedoch mehr als doppelt so viele Arbeitsplätze wie andere Gründungen.“

Zum DIHK-Gründerreport 2013 (479.0 kB (PDF)