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Sicherheitstipp: Mit der Dachbox sicher in den Skiurlaub

FOTONACHWEIS

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Längerer Bremsweg, verlangsamte Beschleunigung: Eine Dachbox verändert das Fahrverhalten des Wagens. Vor der Fahrt in den Winterurlaub sollten Sie deshalb einige Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Die R+V-Versicherung empfiehlt Autofahrern, vor dem ersten Fahren mit einer Dachbox zur Eingewöhnung eine Testfahrt mit einigen Bremsproben zu unternehmen – zum Beispiel auf einem leeren Parkplatz.

Da sich das Fahrzeug in Kurven stärker zur Seite neigt, werde insbesondere das Ausweichen schwieriger. Verkehrsexperten empfehlen, mit der zusätzlichen Last nicht schneller als 130 Stundenkilometer zu fahren.

Ladung fixieren, auf Dachlast achten

Laut der R+V gehören in die Dachbox sperrige, aber leichte Gegenstände wie Skier, Snowboards oder Ski-Bekleidung. Skier sollten mit Spanngurten fixiert werden, damit die scharfen Kanten bei einer Vollbremsung nicht die Kunststoffwand durchstoßen. Eine Decke, ein Styroporblock oder ein Skianzug könnten als Puffer wirken.

Damit das Auto sicher auf der Straße liegt, müsse die Ladung möglichst gleichmäßig verteilt sein. Die Dachbox dürfe nicht die zulässige Dachlast des Fahrzeugs überschreiten, die je nach Fahrzeugtyp zwischen 50 und 100 Kilogramm liege.

Sorgfältig montieren – regelmäßig kontrollieren

Um das Sicherheitsrisiko zu begrenzen, empfehlen die R+V-Experten eine sorgfältige Montage der Boxen – möglichst ganz in Ruhe und nicht in der Hektik vor der Abfahrt.

Wichtig sei es, passende und solide Träger zu verwenden und die Anleitung des Herstellers genau zu befolgen. Regelmäßige Kontrollen von Verschraubungen und Halterung vor Fahrtantritt sowie bei Pausen sorgten für zusätzliche Sicherheit.