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Regus-Studie: Arbeit im Home-Office ist unproduktiver

FOTONACHWEIS

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Jeder zweite deutsche Arbeitnehmer hat Schwierigkeiten, sich im Home-Office zu konzentrieren.

Das geht aus einer Studie des Anbieters für Arbeitsplatzlösungen Regus unter 24.000 Berufstätigen in 90 Ländern hervor. Demnach werden 73 Prozent der Befragten zudem regelmäßig von ihrer Familie abgelenkt.

Bei jedem Vierten beeinträchtigen fehlende Daten und Unterlagen aus dem Büro die Arbeit. Schlechte Internetverbindungen und störende Haustiere seien weitere Gründe für die schwankende Produktivität bei der Arbeit zuhause.

Deutsche besonders anfällig für Ablenkung

Laut Michael Barth, Deutschland-Geschäftsführer von Regus, gebe auch Berichte, wonach sich Heimarbeiter sich isoliert fühlen und unter zu wenig Sozialkontakten während des Alltags leiden.

In anderen Ländern ist die Heimarbeit offenbar weniger problematisch: Im weltweiten Vergleich klagen der Studie zufolge weniger Befragte über Ablenkung durch Kinderbetreuung (59 Prozent), Konzentrationsschwierigkeiten (43 Prozent) und Familienangehörige (39 Prozent).

Die größten Konzentrationsstörer im Überblick

  • Ablenkung durch Kinder und andere Familienmitglieder (73 Prozent)
  • Kein Zugriff auf Geschäftsdaten und -unterlagen (26 Prozent)
  • Störende Geräusche wie Wasch- oder Spülmaschine, Türklingel (26 Prozent)
  • Fehlende Büroausstattung wie Drucker, Kopierer oder Faxgerät (25 Prozent)
  • Langsame Internetverbindung (24 Prozent)