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Passwort-Sicherheit: Neue Schadsoftware umgeht Verschlüsselung von Webseiten

FOTONACHWEIS

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Zum Schutz von Benutzernamen und Passwörtern setzen viele Websites auf verschlüsselte Verbindungen, etwa über SSL oder HTTPS. Eine neue Schadsoftware umgeht diese Verschlüsselung und überträgt die gesammelten Informationen an ein Ziel im Internet.

Wie der Sicherheitssoftware-Anbieter Trend Micro mitteilt, liest der digitale Passwortdieb insbesondere Benutzernamen und Kennwörter aus, die im Browser gespeichert sind.

Auch verschlüsselte unternehmensinterne Verbindungen seien gefährdet, wenn Anwender sich bei Firmenanwendungen über Browser anmelden.

Passwörter nicht im Browser speichern

Trend Micro empfiehlt, beim Anmelden auf Webseiten nie die Zugangsdaten im Browser zu speichern. Zudem sollte der Browser so eingestellt sein, dass der Zwischenspeicher beim Beenden des Programms gelöscht wird.

Unternehmen sollten diese Vorgaben durch entsprechende Richtlinien durchsetzen. Eine sichere Passwortverwaltung sei ebenfalls von Vorteil.

Unternehmen im Visier

Im Visier der Angreifer sind laut Trend Micro vor allem Unternehmen. Zu dieser Vermutung kommt der Software-Anbieter durch 400 infizierte Rechner, die er bisher ermitteln konnte.