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Kalte Jahreszeit: Vermeiden Sie typische Erkältungsfallen

FOTONACHWEIS

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Wenn es draußen kalt und nass wird, die Büros und Wohnungen aber gut geheizt sind, dann hat es unser Immunsystem nicht leicht. Erfahren Sie hier, worauf Sie achten sollten, um Erkältungen zu vermeiden:

Körper ganzheitlich warm halten

Manchmal hat man das Gefühl, dass es ausreicht, wenn die Körpermitte warm ist, man also einen warmen Pulli oder eine warme Jacke anhat. Doch im Winter sollte auch Barfußlaufen in der Wohnung tabu sein, wenn Sie keine Fußbodenheizung haben, und ebenso ist das Trocknen der Haare an der Luft in der kalten Jahreszeit nicht schlau.

Denn egal, welche Körperpartie auskühlt: An dieser Stelle und in der Nase ziehen sich die Blutgefäße zusammen, so dass die körpereigenen Abwehrzellen dort nicht hingelangen und Krankheitserreger leichtes Spiel haben.

Zusätzlich wird die Immunabwehr geschwächt, weil der Körper enorme Anstrengungen unternimmt, um die Körpertemperatur auf normalem Niveau zu halten.

Ziehen Sie sich also lieber von Kopf bis Fuß warm an und zwar am besten nach dem Zwiebelprinzip, damit sie die Unterschiede zwischen Draußen und Drinnen bequem überbrücken und weder ins Frieren noch ins Schwitzen geraten.

Heizung nicht zu hoch stellen

Wer sich in der Wohnung wenig bewegt, neigt in Herbst und Winter schnell dazu, die Heizung auf sommerliche Temperaturen einzustellen. Doch je höher die Heizungstemperatur, desto mehr trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus und ebnen den Krankheitserregern in der Luft den Weg in Ihren Körper.

Deshalb ziehen Sie sich lieber noch eine Jacke über oder binden einen Schal um, statt die Heizung allzu hoch zu drehen. Als ideal gilt eine Temperatur um 20 Grad.

Menschenmassen meiden

Ist für jemanden, der die öffentlichen Verkehrsmittel in der Hauptstadt nutzt, schwer umzusetzen, aber: Viren übertragen sich am schnellsten über Husten, Niesen oder Händeschütteln. Deshalb halten Sie Ihr Gegenüber, wenn möglich, in der Erkältungszeit lieber auf Abstand und waschen Sie sich nach dem Händeschütteln möglichst schnell die Hände.

Häufiger Händewaschen

Auch Gegenstände, die von vielen Menschen berührt werden, können Bakterien und Viren transportieren. Deshalb sollten Sie auch nach dem Anfassen von Türklinken, Geld, Telefonhörern und Tastaturen, die viele Personen nutzen, Ihre Hände waschen.

Stress meiden

Müdigkeit und Stress schwächen das Immunsystem. Das bedeutet, dass Sie sich nach durchtanzten Nächten, ausgiebigem Sport oder einem anstrengenden Arbeitstag besonders vor Verkühlung hüten sollten. Zudem sollten Sie generell auf genügend Schlaf achten.

Auf Alkohol und Zigaretten verzichten

Dass Alkohol und Zigaretten ungesund sind, ist hinreichend bekannt. Dennoch ist vielen nicht klar, dass die Belastung des Körpers durch deren Konsum auch im Alltag das Immunsystem schwächt und Erkältungen begünstigt: Alkohol fördert die Durchblutung und damit die übermäßige Wärmeabgabe der Haut. Rauchen behindert zudem die natürliche Keimabwehr der Lunge.

Ausgewogene Ernährung

Und: Stärken Sie Ihre Immunabwehr, in dem Sie sich vitamin- und mineralstoffhaltig ernähren. Mit einer abwechslungsreichen Kost aus Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch unterstützen Sie Ihren Körper im Kampf gegen Bakterien und Viren.