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Smoothies: Die kleinen Fruchtpüree-Drinks im Test

FOTONACHWEIS

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Wer den ganzen Tag im Büro verbringt,  würde einiges dafür geben, wenn er nicht schweres, druckempfindliches Obst in der Handtasche verstauen müsste, um sich gesund zu ernähren. Und tägliche Obst- und Gemüsesalate im Restaurant oder Café sind teuer.

Deshalb sind Smoothies erfunden worden – kleine Drinks aus Obst- oder Gemüsekonzentrat, die in handlichen Plastikflaschen in den Kühlregalen der Supermärkte angeboten werden.

Stiftung Warentest und das Fitness- und Lifestyle-Magazin „Fit for fun“ haben sie getestet und wir die Ergebnisse für Sie zusammengefasst.

Argumente, die für Smoothies sprechen

Alle im Sommer 2012 von Fit for fun getesteten 15 Smoothies enthielten tatsächlich keine weiteren Zusätze wie Zucker, Aromen oder Verdickungsmittel, sondern bestanden zu 100 Prozent aus Fruchtsaft, Fruchtsaft-Konzentrat und/oder pürierten Früchten.  Insofern sind die Smoothies tatsächlich gesund.

Argumente, die die Vorteile von Smoothies in Frage stellen

Die Inhaltstoffe von Smoothies sind nicht gesetzlich vorgeschrieben. Es ist also dem Hersteller überlassen, ob er Zusatzstoffe hinzufügt. Auch die Gewichtung der Obstbestandteile, ist oft anders als der Name des Getränks vermuten lässt. So besteht beispielsweise die angebliche Geschmacksrichtung „Kokos-Banane-Ananas“ nicht selten überwiegend aus Apfel. Lassen Sie sich deshalb nicht vom Namen und dem Foto auf der Verpackung leiten, sondern lesen Sie die Zutatenliste.

Smoothies sind nicht mit frischem Obst zu vergleichen. Denn bei der industriellen Herstellung bleiben immer Vitamine auf der Strecke, insbesondere bei der – oft mehrfachen – Hitzebehandlung zugunsten einer längeren Haltbarkeit.

Zudem eignen sich für Smoothies nur Obst- und Gemüsesorten, die sich leicht pürieren lassen. Härtere Obst -und Gemüsesorten bleiben unberücksichtigt. Bei frischem Obst kann man dagegen wesentlich mehr Obst- und Gemüsesorten variieren, die unterschiedliche Vitamine und Mineralstoffe beinhalten.

Da Smoothies Obst in konzentrierter Menge enthalten, haben sie oft wesentlich mehr Kalorien als Obst, das man erst kaufen muss und aufgrund seines Volumens besser sättigt.

Die besten Smoothies im Test

Beim Test der Stiftung Warentest schnitt der „Frucht-Smoothie 100% Frucht Mango-Maracuja“ von der Firma Mövenpick am besten ab, weil die er tatsächlich überwiegend aus Mango bestand und die auch deutlich riech- und schmeckbar war. Insgesamt schnitt die sensorische Beurteilung, Aromaqualität, Deklaration und Verpackung mit „gut“ ab und die Abwesenheit von Schadstoffen sogar mit „sehr gut“.

Beim Fit for fun-Test schnitten der Smoothie „Pur Pur 100 & Frucht Erdbeer-Banane“ und „Pur Pur 100 % Frucht Mango-Maracuja“ von Schwartau am besten ab, weil sie geschmacklich am besten, die namensgebenden Früchte am höchsten vorhanden und der Kalorien- und Zuckerbehalt niedrig war.