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Hohe Temperaturen: Was Sie gegen Hitze im Büro tun können

FOTONACHWEIS

© Cyril Comtat - Fotolia.com

Steigen im Sommer die Temperaturen im Büro, leidet darunter nicht nur die Motivation vieler Arbeitnehmer. Bei großer Hitze klagen viele Menschen über Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, Ermüdung und Konzentrationsschwäche.

Konzentrationsmangel verunmöglicht gute Leistung

Schweißgebadet, hochroter Kopf und hämmernder Puls – so signalisiert der Körper, dass ihm die Wärme zu viel wird. Bei extremer Hitze und Flüssigkeitsmangel kann dies schnell in Erschöpfung und Kreislaufversagen münden.

Wer mit ständiger Hitze an seinem Arbeitsplatz zurechtkommen muss, leidet unter Konzentrationsmangel und wird keine qualitativ gute Leistung erbringen können. Außerdem steigt durch Konzentrationsmangel das Unfallrisiko.

Ab 35°C ist der Arbeitsplatz ungeeignet

Die aktuelle Technische Regel für Arbeitsstätten berücksichtigt dies: Sie schreibt vor, dass die Lufttemperatur in Arbeitsräumen 26°C nicht übersteigen soll. Bei einer Lufttemperatur von mehr als 30°C muss der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, die den Arbeitnehmer vor der Hitzebelastung schützen. Bei einer Lufttemperatur von mehr 35°C gilt ein Arbeitsraum als ungeeignet.

Gemüse statt Steaks

Oft ist es aber schon unterhalb dieser Temperatur einfach zu heiß zum Arbeiten. Die neue Ausgabe der Zeitschrift „DGUV Arbeit und Gesundheit“ gibt daher Tipps, wie die Arbeit im Büro auch im Hochsommer erträglich bleibt:

  1. Früh mit der Arbeit beginnen: Morgens können Arbeitsräume noch gut durchgelüftet werden und während der Nachmittagshitze können Angestellte das Büro früher verlassen.
  2. Tagsüber schützen Rollos und Markisen vor der Sonne. Klimaanlagen sollten nicht zu kalt gestellt sein – bei größeren Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen drohen Kreislaufprobleme und Erkältungen.
  3. Um einen Hitzestau zu vermeiden, sollten Sie  möglichst luftige und atmungsaktive Kleidung tragen.
  4. Für den Kreislauf sind besonders viel Flüssigkeit und leichte Mahlzeiten wichtig. Statt Steak und Schnitzel sollten lieber viel Obst, Salat und frisches Gemüse auf dem Speiseplan stehen.
Info

www.tuv.com

www.dguv.de