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Leben

„Smeet“ – internationales Social Game in 3D – made in Kreuzberg

FOTONACHWEIS

© Smeet
Foto 5: Sebastian Funke

Im ehemaligen Umspannwerk in Kreuzberg sitzen seit 2006 Sebastian Funke und sein Start-up-Team an der Entwicklung des Social Games „Smeet“, das rund acht Millionen Euro gekostet hat und seit einem halben Jahr schwarze Zahlen schreibt. Derzeit arbeiten hierfür in Berlin rund 100 Mitarbeiter.

Smeet ist ein soziales Netzwerk ähnlich Facebook, in dem Bekannte und Unbekannte Kontakte knüpfen können. Es ist zudem optisch eine virtuelle 3D-Welt ähnlich Second Life, in die Nutzer eine selbst gestaltete Figur – sogenannte Avataren – setzen, die dort lebt und arbeitet.  Für diese können dort Wohnungen gemietet und eingerichtet werden. Zudem können die Avataren dort mit anderen Musik hören oder ins Kino gehen, aber auch Firmen gründen und Büros beziehen.

Wie im richtigen Leben wird in der Smeet-Welt auch Geld für die Kleidung der Avatars, ihre Wohnungseinrichtung oder für das Einladen von Freunden ausgeben.

Die virtuellen Möbel, Klamotten oder Geschenke werden im Spiel mit „Coins“ bezahlt, die die Nutzer an Geldautomaten für echte Euro ziehen können. Hierfür stehen die üblichen Bezahlmethoden zur Verfügung.

Bisher haben sich bei Smeet bereits mehr als 15 Millionen Menschen weltweit angemeldet, davon 2,5 Millionen in Deutschland, die durchschnittlich vierzig Minuten bei Smeet verbringen. Täglich kommen bis zu 40.000 neue Nutzer hinzu. Mit dabei sind bisher Argentinier, Chilenen und Mexikanern –bald sollen Brasilianer, Inder und Russen folgen.