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Gute Bürobeleuchtung steigert die Leistungsfähigkeit

FOTONACHWEIS

© Goran Bogicevic - Fotolia.com

Gerade im Winter, wenn es draußen nur wenige Stunden hell bleibt, ist eine gute Arbeitsplatzbeleuchtung wichtig.

Auswirkungen schlechter Beleuchtung

Flackernde Deckenbeleuchtung durch Neonröhren oder grelle Schreibtischlampen können Augen- und Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme hervorrufen. Zahlreiche Studien belegen, dass eine schlechte Beleuchtung die Leistungsfähigkeit senkt und zu wenig Beleuchtung sogar krank machen kann.

Nutzung verschiedener Lichtquellen

Lichtexperten empfehlen zudem eine gleichmäßige Verteilung von Tages- und Kunstlicht, direktem und indirektem Licht.

Moderne Beleuchtungssysteme arbeiten mit Sensoren, die den Tageslicht-Anteil messen und die Beleuchtung entsprechend dimmen.  Zudem kann zwischen direkt strahlenden Einbauleuchten, direkt oder indirekt strahlenden Pendel- beziehungsweise Stehleuchten mit variabler Lichtverteilung oder computergesteuerte Lichtsystemen gewählt werden. Im Trend liegen auch Leuchtdioden (LEDs).

Die Bürobeleuchtung in spe

Forscher des Frauenhofer-Instituts arbeiten zudem an einer LED-Deckenbeleuchtung, die das Licht von vorbeiziehenden Wolken simuliert, so dass man das Gefühl hat, unter freiem Himmel zu arbeiten. Versuchspersonen fühlten sich wacher, leistungstärker und konzentrationsfähiger (Mehr Informationen dazu finden Sie hier).

Britische Forscher fanden zudem heraus, dass blau angereichertes Licht von bis zu 17.000 Kelvin besonders wach hält. Versuchspersonen zeigten sich abends weniger erschöpft konnten nachts besser schlafen.

Lichtplanung: Licht ist nicht gleich Licht – Tipps zur Optimierung

Bei den heute im Handel erhältlichen Beleuchtungsmitteln sollte man auf Folgendes achten, um das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen:

Beleuchtungsstärke: Am hellsten muss es am Bildschirmarbeitsplatz sein: Das Arbeitsschutzgesetz regelt, dass die Schreibtischbeleuchtung mindestens 500 Lux stark sein sollte. Am Kopierer oder im Ablagebereich reichen dagegen 300 Lux. Konferenzräume sollten sowohl hell erleuchtbar, als auch dimmbar sein.

Direktes Licht: Direkt nach unten strahlende Leuchten sollten parallel zur Fensterfront angebracht werden.

Farbtemperatur:  5.500 bis 5.800 Kelvin entsprechen der Mittagssonne und fördert hochproduktive Phasen optimal.

Fensterwinkel: Der Schreibtisch sollte im rechten Winkel zum Fenster stehen.

Indirektes Licht: Indirekte Beleuchtung gibt einen Teil der Helligkeit auch nach oben ab und strahlt Decken und Wandflächen an. Die Deckenbeleuchtung sollte mit dimmbaren Steh- und Schreibtischlampen ergänzt werden

Jalousien: Die Bildschirmarbeitsplatzverordnung schreibt Jalousinen am Fenster vor.

Lichtfarbe: Für Büros werden Warmweiß, Neutralweiß oder Tageslichtweiß empfohlen.

Richtung: Licht, das die Konzentration fördern soll, sollte von oben kommen.